Märchenzeit in Lustenau

Die Kinder durften sich auch mal als Spieler versuchen, was garnicht so einfach war.
Die Kinder durften sich auch mal als Spieler versuchen, was garnicht so einfach war. ©Bianca Nekrepp
Vergangenen Samstag feierte das Lustenauer Marionettentheater Premiere. 
Das Lustenauer Marionettentheater feierte Premiere.

 

LUSTENAU Ein kleiner roter Vorhang geht auf, eine märchenhafte Melodie erklingt und ein leises Staunen geht durch den Saal. Den Kindern fällt sofort der Marionettenhund „Struppi“ auf, der auf der Bühne liegt und schläft. „Marie“ die Hauptrolle in dem Stück „Frau Holle“ arbeitet gerade an ihrem Spinnrad und wird von ihrer bösen Stiefmutter und deren Tochter geärgert und zu Arbeit verdonnert. Als sie in den Brunnen fällt, und in einer anderen Welt wieder aufwacht, trifft sie Frau Holle. Fleißig wie sie ist, wird sie mit viel Gold bezahlt und kehrt als „Goldmarie“ nachhause zurück. Eifersüchtig auf ihre Stiefschwester, begibt sich „Rosemarie“ auf die gleiche Reise. Leider nicht so erfolgreich als Magd, muss die faule, mit Pech übergossenen „Pechmarie“ den Nachhauseweg antreten.

Nach Märchen wie „die feuerrote Friederike“, „Rumpelstilzchen“ und „Der goldene Brunnen“, ist die Wahl für das diesjährige Stück auf das Märchen der Gebrüder Grimm „Frau Holle“ gefallen.

 

Leidenschaft für Handwerk und Geschichten

„Bis eine Marionette fertig ist dauert es in etwa sechs Monate. Alles ist Handgemacht“, erzählt Astrid Übelhör, Schriftführerin. Zuerst wird der Kopf aus Modelliermasse gefertigt. Die Schultern, Hände und Füße werden aus Holz geschnitzt und gedrechselt. Der Köper besteht aus Styropor, damit die Marionette nicht zu schwer wird. Jedes Kleidungsstück wird selbst genäht und die speziellen Puppenperücken sorgsam ausgesucht. Die Verbindungen zwischen den Holzgelenken stellen Lederbändchen her. So kann die Marionette täuschend echt laufen und ihre Arme bewegen.

 

Weitere Aufführungen

Die rund 60-minütige Vorstellung findet im Vereinsheim des Musikvereins Lustenau statt.

Am Samstag, den 17. November um 14 Uhr und 16.30 Uhr und Sonntag, den 18. November um 14 Uhr und 16.30 Uhr finden die letzten Aufführungen statt. Danach heißt es zwei Jahre warten. „So lange dauert die Marionetten-, und Kulissenherstellung“, meint Obfrau Edith HämmerleBIN

 

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