Mäder ist Vorarlberger e5-Vizemeister

Mäder durfte auch in diesem Jahr wieder die höchste Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden entgegen nehmen
Mäder durfte auch in diesem Jahr wieder die höchste Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden entgegen nehmen ©Gemeinde Mäder/Matthias Rhomberg
Bei der e5 Rezertifizierung konnte die Gemeinde Mäder in der vergangenen Woche ihren Spitzenplatz im Ländle eindrucksvoll verteidigen.

Mäder. Die Gemeinde Mäder ist eine der Startgemeinden und seit 1999 im e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden. Bereits bei der dritten Zertifizierung wurde die höchste Bewertung, 5e, erreicht und nunmehr bereits zum fünften Mal bestätigt.

Erste Gemeinde mit negativem CO2-Ausstoß 

Mit dem Erreichen von 84,8 Punkten schaffte Mäder ein weiteres Mal den Spitzenplatz für Energieeffizienz unter den Vorarlberger Gemeinden und musste sich nur hauchdünn dem Landessieger Wolfurt (85,1) geschlagen geben. In Mäder erreicht man das Ziel der Energieautonomie vor allem durch Biomasse, E-Mobilität und Ökostrom. Dank dem Erdgaszertifikat ist Mäder zudem die erste Gemeinde mit negativem CO2-Ausstoß. Mit dem hochgradig besetzten e5-Team werden dazu laufend Projekte umgesetzt, die auch die Bevölkerung zum Thema Energie sensibilisieren sollen, wie das Sonnenfest, verschiedene Aktionen der Region amKumma oder auch jährliche Schwerpunkte in den Kindergärten und Schulen.

Wichtige Projekte realisiert

Im Rahmen der e5-Energiearbeit waren in Mäder in den letzten Jahren unter anderem die Elektromobilität, die Umstellung auf LED Beleuchtung und die Errichtung von Photovoltaikanlagen wichtige Themen. Mit der Umsetzung des Verkehrskonzeptes und der Begegnungszone im Brühl konnten weitere wichtige Projekte realisiert werden und aktueller Schwerpunkt ist die Erstellung des Räumlichen Entwicklungsplanes und des Klimawandelanpassungskonzept. 

Fahrradfreundliche Gemeinde

„Der Kampf gegen den Klimawandel fordert uns an vielen Fronten. Hauptverursacher beim CO2-Ausstoß sind unter anderem die Gebäudebeheizung und der Verkehr. Unsere öffentlichen Gebäude sind bereits alle auf einem sehr guten Niveau. Deshalb möchten wir jetzt den Verkehr in Richtung klimatauglich beeinflussen. Flächendeckendes Tempo 30 ist schon eingeführt, mit dem Parkraummanagement wird derzeit begonnen“, so Bürgermeister Rainer Siegele zu den e5-Aktivitäten der Gemeinde Mäder. Dazu wird in der Kummenberggemeinde auch das Projekt Fahrradfreundliche Gemeinde verfolgt und es sind mehrere Verbesserungen für den Radverkehr geplant. Der erste Bauabschnitt des gemeindeinternen Radwegs Starkenfeld konnte im Frühling fertiggestellt werden, der zweite Bauabschnitt startet noch im November 2021.

Mäder auch im europäischen Spitzenfeld

Neben der Vorreiterrolle im Ländle „spielt“ Mäder auch in der Champions-League der kommunalen Energiepolitik und konnte auch in diesem Jahr wieder den „European Energy Award“ in Gold einfahren. Dabei handelt es sich um Europas wichtigste Auszeichnung für kommunalen Klimaschutz und Mäder belegt unter den 1.500 europäischen Klimaschutzgemeinden Platz 16. MIMA

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