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Mäder bilanzierte den Verkehr

Verschwenkungen und Übergänge sorgen für mehr Sicherheit
Verschwenkungen und Übergänge sorgen für mehr Sicherheit ©Michael Mäser
Im Sommer 2018 erfolgte in Mäder die Umsetzung des Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes – nun erfolgte eine erste Bilanz.

Mäder. Durch ein umfassendes Mobilitätskonzept ist es der Gemeinde Mäder dabei gelungen, den Verkehr auf dem Gemeindegebiet zu beruhigen und für den Fuß- und Radverkehr attraktiver zu gestalten. Zum Erfolg führte dabei eine Kombination von mehreren lokalen Einzelmaßnahmen. 

Bevölkerung mit an Bord

In einem Workshop mit der Bevölkerung wurden dabei ein ganzes Bündel an Maßnahmen vorgeschlagen und das Verkehrskonzept aus dem Jahr 1988 überarbeitet. Seit rund zwei Jahren wird das Mobilitätskonzept in Mäder nun schrittweise umgesetzt und damit konnte die Verkehrssituation und die Lebensqualität auf dem gesamten Gemeindegebiet spürbar verbessert werden. „Uns war es von Anfang an wichtig, die Bevölkerung beim Mobilitätskonzept mit an Bord zu holen — daher haben wir uns für eine Bürgerbeteiligung im Vorfeld entschieden. Nach einigen Bedenken zu Beginn, werden nun alle Maßnahmen gut angenommen und akzeptiert“, so Günter Giesinger, e5-Teamleiter der Gemeinde Mäder, in einem ersten Resümee. 

Sicherheit und Verkehrsberuhigung

Neben der Förderung von klimafreundlicher Mobilität und der Verkehrsberuhigung war auch die Sicherheit im Straßenverkehr eine wichtige Zielsetzung im überarbeiteten Mobilitätskonzept. Dazu wurde auf den Gemeindestraßen ein Tempolimit von 30km/h eingeführt, wodurch sich die Geschwindigkeit der Autos dem Tempo der Radfahrer annäherte. Im Bereich des Schulzentrums wurde der Bring- und Holverkehr durch eine Einbahn und markierte Ausstiegsstellen für die Kinder besser geregelt und im Bereich des Naherholungsgebiet Brühl wurde auf der angrenzenden Ulimahdstraße ein komplettes Fahrverbot erlassen und damit hat sich auch für die Anrainer in diesem Gebiet die Lärmbelastung deutlich verbessert. Weitere Maßnahmen waren neben dem Kreisverkehr vor der Schweizer Grenze auch Übergänge und Verschwenkungen an der Hauptstraße, womit den Fußgängern und Radfahrern ein sicheres Queren der Straße ermöglicht wird. 

Weitere Umsetzung im laufenden Jahr

Durch die Radquerungen wurden ebenfalls Lücken im Fahrradnetz geschlossen — Naherholungsgebiete und die Fahrradlandesroute sind nun schneller erreichbar. Nach Errichtung des Radweges auf dem Damm des Hoppachs soll noch in diesem Jahr auch der Mähderweg daran angeschlossen werden. „Dazu sollen im Laufe des Jahres aus dem Verkehrskonzept noch die Parkraumbewirtschaftung im Zentrum umgesetzt werden und auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Landesstraßen sind noch offen“, blickt Bürgermeister Rainer Siegele auf die nächsten Punkte im Mobilitätskonzept. Zudem wurde an der neuen Landstraße eine Radarbox aufgestellt und um das Schulareal sind weitere Kurzparkzonen, sowie „Kiss & Ride“ Ausstiegsstellen vor dem J. J. Ender Saal angedacht. Mit diesen und den bereits gesetzten Schritten konnte man in Mäder das immer größer werdende Verkehrsaufkommen in den Griff bekommen und vor allem für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. MIMA 

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