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Mäder beschließt Mobilitätskonzept

©Michael Mäser
Mit einem Bündel an Maßnahmen hat die Gemeindevertretung von Mäder in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause das neue Verkehrs- und Mobilitätskonzept einstimmig beschlossen.

Mäder Rund 17.400 Fahrzeuge fahren derzeit täglich durch die Gemeinde Mäder – auch der von der Mäderer Bevölkerung verursachte Verkehr steigt von Jahr zu Jahr. Dazu wurde im Herbst 2017 ein Workshop gestartet bei welchem rund 170 Wünsche zum Verkehrskonzept eingebracht wurden.

Umweltverbund fördern und Stau verhindern

Neben den eingebrachten Wünschen wurden auch die bei der Erarbeitung eines Konzeptes ‚Familienfreundliche Gemeinde‘ gesammelten Vorschläge in die Erarbeitung des Verkehrskonzeptes eingebracht. In weiterer Folge wurden verschiedene Umsetzungsvorschläge erstellt und diese im März 2018 der Öffentlichkeit präsentiert. Nach weiteren Rückmeldungen erfolgte die konkrete Bearbeitung in mehreren Sitzungen des Verkehrsausschusses, wobei auch weitere Erhebungen getätigt wurden, bis vor kurzem die endgültige Fassung des neuen Verkehrskonzeptes vorgelegt werden konnte. „Das Mobilitätskonzept soll den Umweltverbund fördern und den motorisierten Individualverkehr möglichst ohne Stau abwickeln helfen“, erklärt dazu Bürgermeister Rainer Siegele.

Reduktion der Geschwindigkeit auf Landesstraßen

Das neue Konzept sieht dabei gerade im Bereich der Landesstraßen ein ganzes Bündel an Maßnahmen vor. So soll für die Neue Landstraße im Bereich zwischen Kirche und Abzweigung Alte Schulstraße sowie im Bereich Alte Schulstraße und Egelseestraße eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 40 km/h erlassen werden und auch in der Neuen Landstraße von der Ortsgrenze Altach bis zur Schweizerstraße soll in der Nacht die Geschwindigkeit mit 40 km/h beschränkt werden. Weiters soll in der Reichshofstraße eine Verkehrsinsel zur Reduktion der Geschwindigkeit errichtet werden. Aber auch auf den Gemeindestraßen wird das neue Verkehrskonzept greifen und so wird überall, wo jetzt Tempo 40 Zonen sind, Tempo 30 erlassen. Damit wird durch den geringeren Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Fahrradfahrern und den Autofahrern die Unfallgefahr verringert.

Mehr Sicherheit auf den Straßen von Mäder

Für die Sicherheit der Fahrradfahrer und Fußgänger werden an den kritischen Zonen verschiedene Querungshilfen errichtet und auch die Lücken im Radwegenetz (Neue Landstraße, Fenkern, Mähderweg….) sollen geschlossen werden. Auch im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs sind Verbesserungen geplant und so sind Verdichtungen für die Linien 4 und 5 sowie 22 vorgesehen. Für die weitere Verkehrssicherheit soll zudem im Bereich des Schul- und Kulturzentrums der Bring- und Holverkehr besser geregelt werden. „Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Das Bringen mit dem PKW soll reduziert und damit die Sicherheit für die Fußgänger erhöht werden“, so Bürgermeister Siegele. Erreicht werden soll dies vor allem durch Einbahnregelungen, Kurzparkzonen, Parkverbote und Ausstiegsstellen. Mit dem neuen Verkehrs- und Mobilitätskonzept will man in Mäder das immer größer werdende Verkehrsaufkommen in den Griff bekommen und vor allem für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. MIMA

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