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Löweneinsatz für einen guten Zweck

Feldkirch - Die "Öpflküachle" am Stand des Lions Club gehören alljährlich zum Feldkircher Blosengelmarkt dazu. Robert Slepicka, Präsident des Lions Club Feldkirch Montfort, kümmert sich darum, dass auch heuer durch den Verkauf der süßen Teigringe und Glühmost genügend Geld für karitative Zwecke zusammenkommt.

Seit fünf Jahren ist er Mitglied bei dem „Löwenverein“. „Das war ein Zufall. Ein Freund hat mich dazu eingeladen“, sagt Slepicka. Seitdem engagiert er sich ehrenamtlich, um anderen Menschen zu helfen, denen es in Vorarlberg nicht so gut geht. Im Juli wurde er zum Präsidenten gewählt. „Jedes Jahr übernimmt ein anderes Mitglied diese Aufgabe und koordiniert unsere Aktivitäten. Heuer bin es eben ich“, sagt er bescheiden. Neben dem Blosengelmarkt organisiert er das Charity-Golfturnier und die monatliche Mitgliederversammlung. Slepicka ist in Feldkirch geboren und aufgewachsen. Nach der Matura an der HTL Rankweil und dem Grundwehrdienst zog es ihn aber beruflich nach Liechtenstein. Er bekam beim Industriekonzern OC Oerlikon eine Stelle in der Nanotechnologieforschung. Seit 23 Jahren ist er nun schon in dem Unternehmen tätig. Mittlerweile ist er technischer Trainer. Er bringt den Kunden seines Unternehmens bei, wie sie mit den Maschinen zur Halbleiterproduktion umgehen müssen, um damit Prozessoren oder Festplatten herstellen zu können. Seine Freizeit verbringt er am liebsten in der Natur. Wenn er sich nicht gerade im Garten um seine Kräuterecke kümmert, erklimmt er mit dem Rad die Berge der Umgebung. „Mein Lieblingsplatz ist auf der Gafadurahütte auf den Drei Schwestern“, sagt er.

Wenn es das Wetter zulässt, radelt er nach der Arbeit hoch: „Auf der Hütte genieße ich dann den Sonnenuntergang und ein Abendessen.“ Jedes Jahr unternimmt Slepicka mit einem Freund eine größere Radtour. Dann überqueren sie eine Woche lang mit dem Rad die Alpen. „Wir wählen jedes Mal eine andere Route. Hauptsache es geht über die Alpen drüber“, meint er. Bis zu 14.000 Höhenmeter legen sie dabei zurück. „Wir mussten die Fahrräder auch schon über Schneehänge tragen oder uns durch dichten Nebel kämpfen. Aber das macht wahrscheinlich auch einen Teil der Faszination aus.“ Auch im Winter sind die Berge sein zweites Zuhause. Wann immer es sein Beruf und seine Tätigkeit beim Lions Club zulassen, erkundet er den Arlberg auf seinen Skiern.

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