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Luftdruckpistolen-Schütze stellte sich

Bregenz - Nach dem Schuss auf einen türkischen Fan bei den Sieges­feiern in Bregenz nach dem Kroatien­spiel in der Nacht auf Samstag hat sich der Schütze am Samstagabend der Polizei gestellt.

Nach Angaben von Heinz Metzler, Kommandant der Polizeiinspektion Bregenz, handelt es sich um einen 22-jährigen Mann, “der den Lärm einfach nicht mehr ausgehalten hat”. Ein ausländerfeindliches Motiv gebe es nicht.

Wie die Einvernahme des Mannes ergab, hat der bisher unbescholtene 22-Jährige aufgrund der lautstarken Siegesfeiern der türkischen Fußball-Anhänger die Nerven verloren. Mit seiner Luftdruckpistole schoss er vom Balkon seiner Wohnung in einer Wohnsiedlung in Bregenz-Vorkloster auf ein Auto, das in der Siedlung laut hupend mehrmals die Straße auf und ab fuhr. Dabei traf er durch die geöffnete Autoscheibe einen 18-Jährigen Türken auf dem Beifahrersitz am Kopf. Der Fußball-Fan musste im Spital ambulant behandelt werden. “Es war ein Zufallstreffer”, sagte Metzler.

Der 22-Jährige habe von sich aus die Polizeiinspektion aufgesucht, weil die Medien so intensiv von dem Vorfall berichteten, so der Posten-Kommandant. Der Mann habe seine Luftdruckpistole gleich übergeben, zudem sei über den 22-Jährigen ein vorläufiges Waffenverbot verhängt worden. Bei der Staatsanwaltschaft wird er wegen Körperverletzung angezeigt.

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