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LTP: Sonderegger: „Mit dem neuen Zentrum hat die Gemeinde Düns Großes vor“

Bürgermeister Gerold Mähr und Landtagspräsident Harald Sonderegger.
Bürgermeister Gerold Mähr und Landtagspräsident Harald Sonderegger. ©Vorarlberger Landtag/Oliver Sigismondi
Im Rahmen seines Gemeindebesuchs am 15. Februar 2018 tauschte sich Landtagspräsident Harald Sonderegger mit Bürgermeister Gerold Mähr und Mitgliedern des Gemeindevorstands vor Ort über aktuellste und zukünftige Entwicklungen aus.
Gemeindebesuch in Düns

Großes Thema der Arbeitsgespräche war das Großprojekt „Dorfhus Düns“, das die Gemeinde um ein „Zentrum“ reicher macht, beschreibt Bürgermeister Gerold Mähr die Intention. Es soll ein neues Lebensmittelgeschäft, einen Gastronomiebereich in Kombination mit einem öffentlichen Raum, eine Bücherei, ein Sozialraum sowie vier Mietwohnungen, ein Arztzimmer, den Krankenpflegeverein und eine Eltern-Kind-Betreuung beherbergen. Die Region „Dreiklang“, zu der auch Düns (neben Schnifis und Dünserberg) zählt, werde laut Mähr, selbst „Dreiklang“-Obmann, mit einem eigenen Büro vertreten sein.

Der Architekturwettbewerb für das „Dorfhus Düns“ ist bereits abgeschlossen, die Ausschreibungen des von Dorner/Matt Architekten geplanten Gebäudes sind für Herbst 2018 und der Baustart im Frühjahr 2019 geplant. Kostenpunkt des Projekts: rund zweieinhalb Millionen Euro. „Die Gemeinde hat hier Großes vor, davon werden alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“, freut sich Landtagspräsident Sonderegger über dieses „Plus an Wohn- und Lebensqualität“ für Düns.

Während der Errichtung des „Dorfhus Düns“ soll das bestehende Lebensmittelgeschäft in die Räumlichkeiten des Madrisa-Gebäudes als Ausweichlokal übersiedeln. Die dort notwendigen Adaptierungsarbeiten – u.a. Heizung, Strom und Wasser betreffend – würden sich positiv auf eine mögliche Nachnutzung auswirken. Der ebenfalls ungenutzte Vorplatz des Madriasareals soll künftig nach leichten baulichen und gestalterischen Adaptierungen als Abstellplatz für Camper angeboten werden; ganz im Sinne des angestrebten „sanften Tourismus“ mit herrlichem Blick auf den Rätikon.

Last but not least wollen die Gemeindeverantwortlichen ein weiteres Projekt auf Schiene bringen: Das Konzept zur Erneuerung und Verbesserung des Sport- und Bewegungsplatzes wird derzeit von einer Arbeitsgruppe entwickelt, an der sich zahlreiche Vereine beteiligen.

 

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