Lösungen für die Welt von morgen

Eines der Ziele ist es, junge Leute für Unternehmertum zu begeistern.
Eines der Ziele ist es, junge Leute für Unternehmertum zu begeistern. ©Schule
 Schüler der HAK/HAS Lustenau entwickelten Projektideen bei der „Entrepreneurship Week“.
Entrepreneurship Week HAK Lustenau

Lustenau. Welche kreative Kraft in ihnen steckt und wie sie diese einsetzen können, erlebten Schüler des Sozialmanagement-Zweigs der HAK/HAS Lustenau bei der „Entrepreneurship Week“ im W*ort. Dreieinhalb Tage lang erarbeiteten sie unter der Anleitung von Fachleuten Ideen für nachhaltige Geschäftsmodelle der Zukunft. So erfuhren sie praxisnah, wie Unternehmertum nach den Prämissen der SDGs (nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen) funktioniert. Begleitet wurden die Jugendlichen von ihren Lehrpersonen Manuela Nigsch und Monika Ruppe.

Einblick in die Praxis

„Es war eine coole Erfahrung“, meinte Elena Bechter aus der 3. Klasse des Sozialmanagement-Zweiges. Der Blick hinter die Kulissen des Unternehmertums sorgte bei den Jugendlichen für Begeisterung, trotz straffem Tagesplan. In Gruppen entwickelten die Schüler eine Idee für ein Start-up und waren anschließend aufgerufen, einen Prototyp ihres Produktes aus Ersatzmaterialien zu bauen und ihre Geschäftsidee in einem professionellen „Pitch“ zu präsentieren.

Auch der Spaß durfte bei der von Ralf Pfefferkorn, selbst Jungunternehmer, geleiteten Veranstaltung nicht zu kurz kommen. Bei der abschließenden Jurybewertung dürfte bei den drei bestplatzierten Teams zusätzlich Freude aufgekommen sein, wurden sie doch nicht nur heftig beklatscht, sondern durften sich auch noch über ein Preisgeld freuen. Der erste Platz ging an die Idee einer Beratungsapp namens „Dr. Antistress“, wo sich von der Pandemie geplagte Jugendliche via Chatportal von Psychologen beraten lassen können. Die weiteren Stockerlplätze ergatterten die Start-up-Konzepte von „Smart Packaging“ (nachhaltige Verpackung aus Blättern) und „Go wild“, einer Punkte-App für den Disco-Nachtbus, der Emissionen durch einzelne „Mama-Taxis“ überflüssig machen soll.

Die Entrepreneurship Woche ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaftskammer Österreich sowie Austrian Startups und IFTE (= Initiative for Teaching Entrepreneurship). Es soll junge Leute für Unternehmertum begeistern und anspornen, kreativ mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen und eigene Lösungen zu entwerfen.

 

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