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Loeb feierte 27. Rallye-Sieg

Mit dem 27. Sieg seiner Karriere hat sich Sebastien Loeb beim elften WM-Lauf in Japan zum neuen Rallye-König gekrönt. Der Franzose im Citroen Xsara verwies den Finnen Marcus Grönholm (Ford Focus) auf den zweiten Rang.

Der Österreicher Manfred Stohl wurde Fünfter.

In der WM-Wertung führt Loeb nach 11 von 16 Rennen mit 102 Punkten 33 Zähler vor Grönholm, Stohl ist auch hier Fünfter.

Der Wiener hat sich damit mit Ilka Minor beim Japan-Debüt in seinem Peugeot 307 als bester Privatier bewiesen. Sein Rückstand auf Loeb betrug 7:10,7 Minuten, jener auf Rang drei knapp viereinhalb Minuten. Stohl begründete dieses Minus mit der Unkenntnis der Strecke. „Ich bin mit dieser Platzierung überaus zufrieden, auch wenn ich gerne auf dem Podest gestanden wäre. Entscheidend ist, dass man den jeweiligen Lauf möglichst oft bestreitet.“

Den Angriff auf den viertplatzierten Chris Atkinson machte am Schlusstag ein Getriebeproblem zunichte. „Wir hatten keinen vierten Gang mehr, daher wurden wir vorsichtiger.“ Später wurde das Getriebe gewechselt, Rang fünf damit gerettet. Mit 28 Punkten hat Stohl nun sechs Zähler Vorsprung auf den sechstplatzierten Norweger Petter Solberg. In knapp drei Wochen in Zypern gilt es für Stohl, seinen zweiten Rang vom Vorjahr zu verteidigen.

Loeb ist nun alleiniger Rekordhalter an Rallye-WM-Siegen, was ihm auch viel bedeutet. „Das ist ein schöner Rekord, auf den ich sehr stolz bin. Hier in Japan aber hatte für mich und auch für das Team die Weltmeisterschaft oberste Priorität. Nun freue ich mich, dass mir beides geglückt ist: Sieg und die Führung in der Weltmeisterschaft ausgebaut“, sagte Loeb im auf der Insel Hokkaido gelegenen Zielort.

Vor Japan hatte sich Loeb die Spitze in der ewigen Siegerliste noch mit dem Spanier Carlos Sainz geteilt, nun hat er seinen ehemaligen Teamkollegen übertrumpft. Sainz brauchte für seinen Rekord 15 Jahre und war dabei mit vier verschiedenen Automarken unterwegs. Loeb, der in Japan erst sein 69. WM-Rennen bestritt, schaffte die Bestmarke in nur viereinhalb Jahren und dies mit nur einem einzigen Automodell, dem Citroen Xsara.

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