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Loeb beendete Saison mit Sieg

Sebastian Loeb hat am Sonntag in Westaustralien auch den letzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen und mit diesem 6. Erfolg 2004 den Saisonrekord an Siegen von Didier Auriol aus dem Jahr 1992 eingestellt.

Der französische Citroen-Pilot setzte sich nach 25 Sonderprüfungen in und rund um Perth in 3:39:46,8 Stunden vor dem Finnen Harri Rovanperä (Peugeot/+1:55,1) und dem Belgier Francois Duval (Ford/+3:40,2) durch. Der Titel in der Production-World-Rallye-Car-WM ging an den Briten Niall McShea (Subaru).

Loeb hatte nach dem Trainingsunfall des Spaniers Carlos Sainz, der seine Karriere nun beendet, und den Ausfällen des Esten Markko Märtin (nach SP eins), des Norwegers Petter Solberg (SP 4) und des Finnen Marcus Grönholm (SP 10) praktisch freie Fahrt zum Sieg. Am Sonntag begnügte er sich bei Temperaturen von über 30 Grad mit zwei Sonderprüfungssiegen. Die letzten vier im Gebiet von North Bannister rund hundert Kilometer südöstlich von Perth holte sich der außer Konkurrenz mitfahrende Solberg. Loeb sicherte sich die WM-Krone mit 118 Punkten vor Solberg (82), Märtin (79) und Sainz (73). „Es ist immer nett, zu gewinnen. Aber einen Rekord zu egalisieren, ist besser“, sagte Loeb nach einem sechsten Sieg in diesem Jahr.

In der P-WRC-Wertung blieb es bis zuletzt spannend. Nachdem der bis zur Australien-Rallye führende Finne Jani Paasonen aus dem OMV World Rally Team am Samstag nach einem Bruch des Querlenkers wegen Überschreitung der Zeit-Toleranzgrenze aus der Wertung genommen worden war, kämpften noch die Briten Niall McShea, Alister McRae sowie der Japaner Toshi Arai um den Titel.

McRae fiel auf der 22. Super Stage aus, Arai kam als Gesamtachter, Vierter der Gruppe N und Bester der P-WRC zwar einen Platz vor McShea ins Ziel, in der WM-Wertung reichte es aber nur zu Platz zwei. McShea beendete die WM mit 35 Punkten vor Arai (30), Paasonen (29) und dem Spanier Xavier Pons (27). Der Österreicher Manfred Stohl (Mitsubishi Lancer EVO 7) wurde hinter McRae (26) mit 18 Punkten Sechster.

Nach den Ausfällen von Paasonen und Stohl beim Saison-Kehraus sorgte der junge Deutsche Sebastian Vollak als Gesamt-16. und Fünfter der P-WRC-Wertung für das einzige Resultat des OMV-Teams in Australien. In der WM-Endwertung reichte es zu Platz 13 (sechs Punkte). Paasonen und Stohl hatten am Sonntag auf einen Start außer Konkurrenz verzichtet.

Marcus Grönholm/Timo Rautiainen hingegen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, hatten auf der vorletzten Sonderprüfung aber einen schlimmen Unfall. Der Peugeot 307 überschlug sich und krachte gegen einen Baum. Grönholm wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus geflogen, nach ersten Informationen dürfte der Finne aber nicht schwer verletzt ein.

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