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"LOCO" in neuen Händen

Roberto Uccia (Mitte) mit Peter (li.) und Janine (re.)- der Pädagoge genießt seine Arbeit mit jungen Menschen.
Roberto Uccia (Mitte) mit Peter (li.) und Janine (re.)- der Pädagoge genießt seine Arbeit mit jungen Menschen. ©Beate Reutz
LOCO, Oktober 2010

Diplompädagoge Roberto Uccia leitet seit Herbst die Geschicke des Jugendraumes in Satteins.

Satteins. Einladend thront das Logo des Jugendraumes auf einer bunt bemalten Wand, der Billardtisch und auch der Tischfußball motivieren, ein Spiel anzufangen, gemütlich chillen ein paar Mädchen auf dem Sofa, im Hintergrund spielt der DJ die Lieblingsmelodien der Jugend. Auf den ersten Blick scheinen die jungen Menschen im “LOCO” in Satteins ihren Jugendraum auch ohne den oftmals kritischen Blick Erwachsener in ihren Händen zu haben, dennoch spürt man klar die Fäden eines Leiters, der die Jugendlichen motiviert, ihre Schritte in die richtige Richtung zu lenken.
Im Herbst 2010 übernahm der Diplompädagoge Roberto Uccia die Aufgabe des Jugendleiters im Jugendraum “LOCO”.
Ungern, wie er selbst betont, möchte er “Leiter” genannt werden: “Ich sehe mich als Verantwortlicher den jungen Menschen gegenüber, möchte mit ihnen einen Teil ihres Lebensweges gehen. Ich mag die Jugendlichen einfach gerne, das Unkomplizierte, Ehrliche, das finde ich faszinierend”, gesteht Uccia.
Jeder wertvoll
Der Pädagoge hatte jahrelang in der “katholischen Jugend” gearbeitet, bevor er sich entschloss, die Anstellung in Satteins anzunehmen: “Jeder, der zu uns in den Jugendraum kommt ist ein wertvoller Mensch, ich möchte jedem das Gefühl geben, dass es gut ist, dass er so ist wie er ist.”
Ein Teil seiner Aufgabe ist es, mit den jungen Besuchern ihr “Cafe” in Schuss zu halten. “Hier nützen wir die Erfahrenheit von zwei “Oldies”, das sind Jugendliche, die schon länger hinter der Theke mithelfen, die sich zweien vom Jungteam widmen. So lernen die Jungen von den routinierteren Jugendlichen und profitieren enorm von deren Erfahrungsschatz”, berichtet Roberto Uccia.
Viele Aktivitäten
Weiters werden im Verlauf eines Kalenderjahres verschiedenste Aktivitäten angeboten, die mit und für die jungen Menschen organisiert werden. So gibt es “Gender-Workshops”, Mädchentage, Ausflüge, Autowaschtage und diverse andere Aktionen, die bei den Jugendlichen sehr beliebt sind.
“Mir geht es hier schwerpunktmäßig um eine sinnvolle Freizeitgestaltung, um ein Miteinander, um gemeinsame Aktivitäten, die ein gemeinsames Ziel anstreben”, so Uccia.
Großen Bedarf sieht er grundsätzlich in der Jugendarbeit, bedauert jedoch gleichzeitig: “dass die Möglichkeiten der Jugendlichen durch entsprechende Personalnot gedämpft wird. Unser Jugendtreff hat zwei Mal wöchentlich offen. Der Bedarf für eine Erweiterung der Öffnungstage wäre da, leider scheitert dies an den finanziellen Möglichkeiten. Uns muss allen klar werden, dass es Lebensräume für Jugendliche geben muss, in denen sie in einem geschützten Rahmen ihre Bedürfnisse ausleben dürfen”.
Den jungen Menschen in Satteins gefällt der neue Leiter des Jugendhauses. Sie sind bereits gespannt auf das Zusammenarbeiten mit ihm, freuen sich auf geplante Aktionen und genießen es, einen “Chef” zu haben, der sich bei den Jugendlichen definitiv mit Freude zuhause zu fühlen scheint.

Kirchstrasse 8,Satteins, Austria

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