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Lochauer Gemeindevertretung beschloss das Projekt „Gemeindeamt NEU“

Das in die Jahre gekommene Lochauer Gemeindeamt soll durch ein attraktives und funktionelles „Gemeinschaftshaus der Zukunft“ ersetzt werden.
Das in die Jahre gekommene Lochauer Gemeindeamt soll durch ein attraktives und funktionelles „Gemeinschaftshaus der Zukunft“ ersetzt werden. ©Gemeinde Lochau / Schallert
Lochau. Mit deutlicher Mehrheit von 16 zu elf Stimmen hat die Lochauer Gemeindevertretung den Bau des neuen „Gemeinschaftshauses“ mit Gemeindeamt, Sparkasse, Polizeistützpunkt und Arztpraxis im Ortszentrum beschlossen.
Informationen rund um das Projekt "Gemeindeamt NEU"

Mit dieser Entscheidung für einen Neubau setzten die 15 Mandatare der Liste das „TEAM für Lochau – Volkspartei und Parteifreie“ mit Bürgermeister Michael Simma an der Spitze und ein Mandatar der Liste „FPÖ und Bürgerliste Lochau“ auf eine zeitgemäße Gemeindeverwaltung und insbesondere auf die Schaffung nachhaltiger Vermögenswerte für die künftige Generation. Zugleich sicherte man sich damit für die Bevölkerung auch eine gute ärztliche Nahversorgung sowie mit der Erhaltung des Polizeistützpunktes auch die notwendige öffentliche Sicherheit.

Errichtet wird am bewährten Standort im Ortszentrum ein viergeschossiger Gebäudekomplex für die künftigen „Bewohner“ mit Gemeindeverwaltung (EG und 1. OG), Sparkasse (EG), Polizeistützpunkt (2. OG) und Arztpraxis (3. OG) samt einer Zentrumstiefgarage mit insgesamt 47 Stellplätzen. Zusammen mit den erwähnten Partnern kann sich die Gemeinde Lochau dieses Projekt in finanzieller Hinsicht auch leisten. Die Baukosten sind derzeit mit netto 5,9 Millionen Euro angesetzt, Baubeginn ist im Frühjahr 2016.

„Grüne Liste“ lehnte das Neubauprojekt ab

Intensive und langwierige Diskussionen begleiteten die Entscheidungsfindung für das Projekt „Gemeindeamt NEU“. Insbesondere die Mandatare der Liste „Die Grünen Leiblachtal Lochau“ hinterfragten einmal mehr die Kosten und die Finanzierung und forderten aufs Neue die Prüfung einer Sanierung des bestehenden Gemeindeamtes sowie eine Quartiers-betrachtung im Rahmen einer Dorfzentrumsplanung. In der Argumentation gegen den Neubau des Gemeindeamtes gab es durchwegs nur kritische Wortmeldungen verbunden mit rigoroser Ablehnung. Auch die beiden Mandatarinnen der Liste „SPÖ Lochau und Parteifreie“ sowie ein Mandatar der Liste „FPÖ und Bürgerliste Lochau“ lehnten das Projekt ab.

Gut überlegte Entscheidungsfindung

Nach der Ausschreibung eines Architekturwettbewerbes mit 23 Einreichungen und der Kürung eines überzeugenden Siegerprojektes von den Architekten Helmut Kuess und Manfred Koller aus Bregenz, nach mehreren internen Informationsrunden in den Gemeindegremien und öffentlichen Präsentationen für die interessierten Bürger sowie zahlreichen Gesprächen und erfolgreichen Verhandlungen mit den Partnern ist auch die deutliche Mehrheit der Lochauerinnen und Lochauer von der Notwendigkeit, Funktionalität und Qualität des neu geplanten Gemeinschaftshauses“ für einen Ort mit über 6.000 Einwohnern überzeugt.

„Wir haben uns mit großem Verantwortungsbewusstsein mit dem Projekt auseinandergesetzt und wollen mit dem Neubau dieses Gemeinschaftshauses zusammen mit unseren Partnern die große Chance für Lochau nützen“, unterstreicht Bürgermeister Michael Simma die Entscheidung.

Mehrwert für die künftige Gemeindeentwicklung

Als großer Mehrwehrt für die Gemeinde und die Bevölkerung darf auch die städtebauliche Positionierung am bewährten Standort als starke Mitte von Lochau mit Pfarrkirche, Pfarrheim, Sozialzentrum, Typico-Gebäude, Gemeindeamt als Gemeinschaftshaus und „Münst-Hüsle“ samt einem schönen Vorplatz mit einer durchläufigen Sichtbeziehung zu Berg und See gesehen werden. Bestehende Strukturen werden weiterentwickelt, und mit dem Blick in die Zukunft darf sich ein Ort auch verändern. Des Weiteren erfolgt hier auch eine im „Räumlichen Entwicklungskonzept“ eingeforderte Belebung und Stärkung des Ortszentrums in ortsbaulicher, gestalterischer und funktioneller Hinsicht.

 

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