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Lochau: Wohnanlagen unter Kritik

Lochau -   SPÖ, Grüne und FPÖ kritisieren den ihrer Ansicht nach ausufernden "Bauboom" in Lochau. Beim "Kaiserstrand"-Projekt hätte sich die Gemeinde über den Tisch ziehen lassen.

FPÖ, SPÖ und Grüne sind sich in Lochau vor den Gemeindewahlen einig: Es wird zu viel gebaut. „Am Rande von Lochau auf der grünen Wiese schießt ein Wohnblock nach dem anderen in die Höhe. Der Bauboom hat überhaupt keine Struktur und das Ortszentrum leidet darunter“, bemängelt Frank Matt, Spitzenkandidat der Grünen in Lochau. Auch SPÖ-Spitzenkandidatin Sylvia Vauti kritisiert die „viel zu schnelle Verbauung“ in der Gemeinde: „Es wird gebaut und gebaut. Viel zu rasch. Das regt auch die Bürger auf“, ist die 62-Jährige überzeugt. Karl-Heinz Lau, FPÖ-Bürgermeisterkandidat, ist gleicher Meinung: „Durch die schwarze Allmacht wurden große Projekte gefördert, während dem kleinen Bürger, der nicht bei der richtigen Partei ist, Prügel in den Weg geschmissen werden.“ Er spricht sich gegen „die überdimensionalen Wohnanlagen, die inmitten der Einfamilienhaus-Strukur entstanden sind“, aus. Als Beispiele nennt er die Wohnanlagen in der Bahnhof- und Alberlochstraße. „Die größte Bausünde wird jetzt gerade bei der Kaserne gebaut“, übt er Kritik. Auch Matt ist das Projekt „Kaiserstrand“ ein Dorn im Auge: „Die Gemeinde hat sich über den Tisch ziehen lassen“, kritisiert er. Die Förderung von 2,5 Millionen Euro sei für eine kleine Gemeinde wie Lochau viel zu hoch. Für Bürgermeister Xaver Sinz (ÖVP) sind die Vorwürfe „an den Haaren herbeigezogen. „Lau ist im Bauausschuss und hat bei allem mitgestimmt“, kontert er. Für ihn ist die Kritik lediglich „Show“ vor den Wahlen: „Wer selbst fünf Jahre lang keine Ideen hat, muss eben vor den Wahlen die anderen kritisieren. Nur Heimat zu plakatieren ist zu wenig, man muss Heimat auch schaffen“, meint er in Richtung der FPÖ.

 

Grünen-Bürgermeisterkandidat

Derweil sind für die Wahlen in Lochau alle Entscheidungen gefallen. Die Grünen stellen sich heuer zum ersten Mal einer Gemeindewahl. Matt tritt auch als Bürgermeisterkandidat an und hat ein klares Wahlziel: „Die Absolute der ÖVP brechen.“ Die Grünen wollen zehn bis 15 Prozent erreichen. Vauti tritt für die SPÖ wie schon vor fünf Jahren als Spitzenkandidatin an. Die vier SPÖ-Gemeindemandate will die Pensionistin halten. Bei der letzten Wahl erreichte die SPÖ 16,3 Prozent. „Vielleicht gelingen uns ja einige Zutritte“, sagt Vauti.

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