AA

Locatelli droht Karriereende

Die Grand-Prix-Karriere des 32-jährigen Italieners Roberto Locatelli hat ein abruptes Ende gefunden. Der Italiener liegt seit Samstag im künstlichen Koma.

Der Viertelliter-Fahrer stürzte am Samstag im freien Training zum Motorrad-WM-Lauf von Spanien in Jerez schwer. Locatelli prallte mit seiner Gilera heftig gegen einen Reifenstapel. Der aus Bergamo stammende Fahrer wurde sofort ins Spital nach Cadiz überführt, wo er ins künstliche Koma versetzt wurde. Locatelli erlitt eine offene Fraktur im linken Knöchel, brach sich zahlreiche Gesichtsknochen (Nase, Ober- und Unterkiefer, Wangenbein) sowie das linke Schlüsselbein. Locatelli gab 1994 sein Grand-Prix-Debüt auf Aprilia. Seitdem bestritt er 170 Grands Prix in der 125- und 250-ccm-Klasse. Die insgesamt neun Siege realisierte er alle in der Achtelliter-Klasse. 2000 wurde Locatelli sogar Weltmeister.

Valentino Rossi feierte in Jerez 85. Grand-Prix-Erfolg
Der fünffache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi (Yamaha) hat am Sonntag den Grand Prix in Jerez in überlegener Manier für sich entschieden. Mit dem Sieg übernahm der 28-Jährige auch die WM-Führung, hinter Rossi landete vor 138.000 Zuschauern Lokalmatdor Dani Pedrosa (Honda) auf Rang zwei. In der Achtelliterklasse gab es ein Foto-Finish, Gabor Talmacsi gewann das Rennen 0,014 Sekunden vor Lukas Pesek. Einen Heimerfolg durften die Zuschauern bei den 250ern feiern, Platz eins ging an Weltmeister Jorge Lorenzo, der auch den Saisonauftakt in Katar gewonnen hatte.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Locatelli droht Karriereende
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen