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Loacker wartet auf Bescheid

Noch stehen die Expansionspläne des Götzner Recyclers still.
Noch stehen die Expansionspläne des Götzner Recyclers still. ©VOL/Veronika Hotz
Erweiterungspläne für Schredder und Betriebsareal weiter in Wartestellung.

Götzis. (VN-doh) Das Götzner Recyclingunternehmen Loacker muss die geplante Erweiterung der Schredderanlage verschieben. Ursprünglich war ein Baubeginn im Herbst angedacht. Das Behördenverfahren dauert nun aber länger als geplant. Wie berichtet, will Loacker laut einer Kundmachung des Landes den Auto-Schredder künftig bis zu 50 Stunden pro Woche laufen lassen und die Produktionskapazität auf 115.000 Tonnen steigern. Gleichzeitig will das Unternehmen die Betriebspause an Dienstag- und Donnerstagnachmittagen aufheben lassen. Loacker suchte beim Land ursprünglich um die Betriebsbewilligung für 150.000 Tonnen pro Jahr an. Derzeit werden bis zu 80.000 Tonnen Schrott verarbeitet. Von einer Verdoppelung ist das Unternehmen abgerückt. Die Bürgerliste Altach wollte das nicht einfach so hinnehmen und stieg auf die Barrikaden. Die Emissionen könnten ansteigen und der Verkehr zunehmen, so die Befürchtungen.

Rund um das Firmen-areal wurden daraufhin Bodenproben entnommen. Das Unternehmen kam damit einer Forderung von Umweltschützern nach. Die Abfallabteilung im Amt der Landesregierung hat zudem Vergleichsproben genommen – unter anderem auch im Ortskern von Altach. Wichtig für die Wahl der Standorte zur Probenentnahme sei gewesen, dass es keine Verunreinigung etwa durch Dünger gegeben hat, erklärte Harald Dreher von der Abteilung Abfallwirtschaft des Landes.

Kein Bescheid 2012

Für den Abteilungsleiter sei ein Bescheid in diesem Jahr sehr unwahrscheinlich. Die Auswertung der Proben würden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Erst dann könne mit dem abschließenden Gutachten begonnen werden. Eine Einschätzung der Ergebnisse sei zum derzeitigen Stand nicht möglich, so Dreher.

Auch die Verhandlungnen für die geplante Erweiterung des Betriebsgeländes dauern an. Wie berichtet, will Loacker das Areal von derzeit 60.000 auf 75.000 Quadratmeter mit einer Investitionssumme von rund zehn Millionen Euro vergrößern. Grund für den Stillstand der Expansionspläne sind nach wie vor noch nicht abgeschlossene Verkaufsverhandlungen mit einem Grundeigentümer.

Firmenchef Karl Loacker wollte aufgrund der laufenden Verhandlungen derzeit noch keine Stellungnahme abgeben.

Quelle: VN-Heimat/Dominik Heinzle

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