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Loacker-Beteiligung: Häusle begrüßt Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde

Lustenau – Der Vorarlberger Abfallentsorger Häusle begrüßt die Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde, die der Loacker Recycling GmbH erlaubt, ihre Beteiligung an Häusle auf 42,06 Prozent aufzustocken.

Gleichzeitig verkauft Häusle sein auf Metall und Schrott spezialisiertes Tochterunternehmen Dockal Recycling an Loacker. Die Behörde verzichtete auf eine weiterführende Prüfung der angemeldeten Beteiligungen.

„Mit der Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde können wir die Strukturbereinigung in der Vorarlberger Abfallwirtschaft umsetzen, die wir bereits vor einem Jahr geplant hatten”, freut sich Häusle-Geschäftsführer Wieland Hofer. „Damit sind wir für die starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland noch besser gerüstet.”

Vor einem Jahr hatte das Konsortium „Entsorgung West” den Abfallentsorger Häusle von der Vorarlberger Kraftwerke AG übernommen. Die Böhler und Sohn GmbH sollte damals rund 5 Prozent an Häusle übernehmen, die CETEC Beteiligungs GmbH und die WHB Hofer GmbH jeweils etwa 26,5 Prozent, die Loacker Recycling GmbH knapp 42 Prozent.

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) kündigte daraufhin eine Prüfung an, die die Übernahme um Monate verzögert hätte. Loacker reduzierte deshalb seinen Anteil zugunsten der Böhler und Sohn GmbH auf knapp 25 Prozent. Damit konnte eine Anmeldepflicht bei der Behörde vorerst vermieden werden.

Intakter Wettbewerb

Nun brachten die beteiligten Unternehmen den verschobenen Antrag mit ergänzenden Unterlagen zur Wettbewerbssituation in Vorarlberg neuerlich ein. Die Bundeswettbewerbsbehörde sah aufgrund der herrschenden Wettbewerbssituation in Vorarlberg diesmal keine Notwendigkeit mehr für eine detaillierte Prüfung.

Gleichzeitig genehmigte sie auch die Übernahme der Häusle-Tochter Dockal Recycling GmbH in Frastanz durch Loacker. Dockal ist wie Loacker vor allem bei der Entsorgung und Weiterverarbeitung von Metall- und Schrottabfällen tätig. Das Unternehmen setzt mit 31 Mitarbeitern knapp 17 Millionen Euro pro Jahr um. Sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Konzentration auf eigene Stärken

Loacker kann damit seine Marktposition bei Metallen ausbauen, Häusle konzentriert sich auf sämtliche andere Abfallarten wie Papier, Kunststoff, Textil, biogene Abfälle oder Restmüll. „Vor den Toren Vorarlbergs stehen große Entsorger, die oft hundertmal mehr Material umsetzen und die sich aktiv an den Ausschreibungen beteiligen”, schildert Häusle-Geschäftsführer Martin Bösch. „Eine starke Position am Heimmarkt ist unabdingbar, um ihnen Paroli bieten zu können und die Arbeitsplätze in der Region zu sichern.” Dem sei man nun „einen wichtigen Schritt näher gekommen”, so Bösch.

Quelle: Aussendung Pzwei

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