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LKH Bregenz: Eröffnungssymposium zum neuen MRT-Gerät

Prim. Dr. Antonius Schuster und sein Team bei einer MRT-Untersuchung.
Prim. Dr. Antonius Schuster und sein Team bei einer MRT-Untersuchung. ©Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.
Bregenz. Anfang August wurde am LKH Bregenz der neue 3Tesla-Magnetresonanztomograph in Betrieb genommen. Am Samstag nun wurde der MRT sowie das Leistungsspektrum der Abteilung mit einem offiziellen Eröffnungssymposium den Radiologen und Ärzten der anderen Krankenhäuser und aus dem niedergelassenen Bereich vorgestellt. Hochkarätige Referenten waren Radiologen des AKH Wien, des LKH Salzburg, aber auch von der Uni-Klinik Innsbruck und dem Donauspital. Auch Landesrat Christian Bernhard sowie die Geschäftsführung der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft nahmen an der offiziellen Eröffnung teil.
Neues MRT-Gerät am LKH Bregenz

Am Samstag eröffnete LR Bernhard das Symposium der Radiologen am LKH Bregenz mit den Worten: “Die Anschaffung des neuen hochmodernen Großgerätes bedeutet eine wichtige Erweiterung in Richtung Qualitätssteigerung und Abrundung des bestehenden Versorgungsangebots für Patientinnen und Patienten am Landeskrankenhaus Bregenz.” Neben der Geschäftsführung der Krankenhaus-Betriebsgesellschaft sowie dem gesamten Radiologieteam des LKH Bregenz rund um Prim. Dr. Antonius Schuster waren auch Chefarzt Prof. Christian Huemer, Prim. Winfried Heinzle und interessierte Ärzte und Radiologietechnologen aus den Landeskrankenhäusern, dem KH Dornbirn, dem niedergelassenen Bereich und der naheliegenden Schweiz anwesend. Im Anschluss fand ein Fachsymposium zu Themen der verschiedenen MRT-Verfahren für beispielsweise entzündliche Herzerkrankungen, Endometriose oder Leber statt. Auch die Nutzung für die Sportmedizin oder in der Hirntumordiagnostik war Teil des Fortbildungsprogramms. Prim. Doz. Dr. Manfred Cejna, Leiter der Radiologie des Schwerpunktkrankenhauses Feldkirch referierte über die historische Entwicklung des MRT in den letzten 35 Jahren.

Höchste Genauigkeit in der Diagnosestellung

“Mit unserem High-End-Gerät profitieren nun vor allem die stationären und nichttransportablen Patienten des LKH Bregenz, denen ein Transport aus medizinischen Gründen zum externen Kooperationspartnern nicht zugemutet werden konnte”, freut sich Prim. Dr. Antonius Schuster, MBA. Das Großgerät ist derzeit eines der besten am Markt, es wiegt 6,5 Tonnen, mit 2500 Untersuchungen pro Jahr wird gerechnet. An der Abteilung kann nun das gesamte Spektrum an bildgebenden Verfahren (Röntgen, Durchleuchtung, Mammographie, Ultraschall, Computertomographie, interventionelle Radiologie und nun auch Magnetresonanztomographie) angeboten werden. Mithilfe der Magnetresonanztomographie lassen sich Organe und Gewebe noch detaillierter darstellen und auf Veränderungen hin beurteilen. Je schneller, besser und genauer die Diagnosestellung erfolgt, desto zielgerichteter ist schließlich auch die Behandlung des Patienten. Der neue Magnetresonanztomograph hat eine Feldstärke von 3 Tesla und kostet 1,3 Mio. Möglich werden nun zahlreiche Spezialuntersuchungen an z.B. Herz und Leber u.v.m., aber auch – erstmalig in Vorarlberg – multimodale funktionelle Prostatauntersuchungen zur Vorsorgeabklärung beim Mann. Generell profitieren Patienten und behandelnde Ärzte von der hohen Auflösung der MRT-Bilder und der dadurch gesteigerten Genauigkeit in der Diagnose. Die Anschaffungskosten amortisieren sich durch kürzere stationäre Aufenthalte und Wegfall der Kosten für aufwendige Transporte und externe Untersuchungskosten.

Beruhigende Untersuchungsatmosphäre

“Besonderen Wert haben wir auf ein ausgesprochen angenehmes und patientenfreundliches Untersuchungsklima gelegt, dank einer neuen Technologien ist die Untersuchung nahezu geräuschlos”, freut sich Primar Schuster. Eine breite und kurze Untersuchungsröhre und ein spezielles Licht- und Akustiksystem sorgen für ein komfortables Raumklima und sollen verhindern, dass der Patient Platzangst bekommt: Virtuelle Fenster an Decke und Wand vergrößern den Raum. Der Patient kann wählen, welche Musik er hören will und bei welcher Lichtstimmung er sich am wohlsten fühlt. “Auch nur kleinste Bewegungen oder Unruhe eines angespannten oder ängstlichen Patienten beeinflussen die Bildqualität negativ, durch die Kombination der neuen Technologie und unsere Begleitmaßnahmen erreichen wir aber höchste Bildqualität.” Eine MRT-Untersuchung kann zwischen 15 und 60 Minuten dauern. “Mit dem neuen MRT erweitern wir unser Spektrum als Servicepartner und Dienstleister für die klinischen Abteilungen am LKH Bregenz und Hohenems, aber auch die Spezialabteilungen am LKH Feldkirch”, erläutert Prim. Dr. Antonius Schuster.

Zahlen | Fakten | Daten: Radiologie LKH Bregenz

  • Leiter: Primar Dr. Antonius Schuster, MBA
  • 8 Ärztinnen und Ärzte
  • RT-Team
  • Rund-um-die-Uhr Versorgung des LKH Bregenz, nächtlicher Rufbereitschaftsdienst
  • Gesamtes Spektrum der Radiologie (mit Ausnahme vaskuläre Angiographie): Röntgen, Durchleuchtungen, Mammographie, Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, diagnostische interventionelle Radiologie, therapeutische interventionelle Radiologie
  • Spezialuntersuchungen: Kontrastmittelsonographie, hochauflösende Nervensonographie, interventionell-radiologische Schmerztherapie, Wurzelinfiltrationen, gezielte Tumortherapie, Radiofrequenzablation, multimodale funktionelle Kernspintomographie der Prostata, … ultraschallgezielte Prostatabiopsie mit MR-Bildfusion
  • Privatordination

 

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