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Direkte Mittel vom Land: 100 Millionen Euro!

©VLK/Serra
Vorarlberg will über einen landeseigenen, mit 100 Mio. Euro gefüllten Topf unbürokratisch und schnell Hilfe leisten.
Martina Rüscher im VOL.AT-Talk
Blum schließt Werke in Vorarlberg

Ein Teil des Geldes werde in einen Härtefonds fließen, auch Ein-Personen-Unternehmen und kleine Betriebe sollen zum Überstehen der Coronavirus-Krise Geld aus dem Topf erhalten. Die genaue Verwendung der Mittel werde noch mit den Sozialpartnern abgestimmt, hieß es am Mittwoch.

Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) erklärte am Abend in einer Video-Konferenz, dass dieser Topf als Ergänzung zu den Hilfsmaßnahmen des Bundes zu sehen sei. Bei 80 der 100 Mio. Euro handle es sich um eine "strategische Reserve", nämlich um Gelder, die man in der Finanzkrise 2008/09 nicht habe verwenden müssen. 20 Mio. Euro könnten "auf die Schnelle" mobilisiert werden, so der Landeshauptmann.

Kurzarbeitszeitmodell soll genutzt werden

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) betonte, dass in den vergangenen Tagen für viele Unternehmen die Geschäftsgrundlage gänzlich weggebrochen sei. Wirtschaftlich gehe es nun darum, die Liquidität der Firmen zu sichern und die Arbeitnehmer möglichst in Beschäftigung zu halten. Diesbezüglich bat er ebenso wie AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter, das nun neu aufgestellte Kurzarbeitszeitmodell zu prüfen und in Anspruch zu nehmen. "Das neue Modell ist nicht vergleichbar mit dem alten", lobte Bereuter die Neukonzeption. Es sei sowohl für die Unternehmen - diese erhalten vom AMS eine Beihilfe - als auch für die Arbeitnehmer "deutlich attraktiver" gestaltet. Laut Bereuter erhalten die Arbeitnehmer in Kurzarbeit weiter 80 bis 90 Prozent ihres gewohnten Nettoeinkommens, im Falle von Arbeitslosigkeit wären es nur etwa 55 Prozent.

Antragsstellung bald möglich

Die Möglichkeit, Anträge einzubringen, werde in den nächsten Tagen starten, so Tittler und Bereuter. Er habe allein in den vergangenen Tagen 880 Anfragen zur Kurzarbeit erhalten, so Bereuter, und zwar "aus allen Branchen".

VOL.AT-Sondersendung zur Corona-Situation in Vorarlberg

38-Milliarden-Paket vom Bund

Die Bundesregierung hat bereits am Mittag wegen der durch das Coronavirus ausgelösten Krise ein bis zu 38 Milliarden großes Hilfspaket geschürt. "Wir wollen alles Menschenmögliche tun, um massenhafte Arbeitslosigkeit zu verhindern", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz nach dem Ministerrat. "Koste es was es wolle" lautet das Motto.

Neben den bisher angekündigten vier Mrd. Soforthilfe sollen neun Mrd. für Garantien und Haftungen für Kredite und 15 Mrd. an Notfallhilfe für Branchen, die es "besonders hart" getroffen hat, sowie zehn Mrd. Steuerstundungen geben. Es sei "notwendig und gerecht", so Kurz. Man müsse der Sorge um Arbeitsplätze entgegentreten. Und Unternehmen sei zum Teil die Geschäftsgrundlage weggebrochen. Daher müsse die Liquidität gewährleistet sein.

Aktuell 133 Corona-Fälle im Land

Aktuell gibt es (Stand 17:30 Uhr) 133 positive Corona-Fälle in Vorarlberg. Erfreulich: Es gibt jetzt ein neues Gerät, das wesentlich schneller Ergebnisse liefert.

Eine Person genesen

Auch neu: Patienten gelten nicht mehr nach zwei negativen Tests als gesund, sondern sobald sie 14 Tage lang symptomfrei sind. Nach diesen Vorgaben gilt eine Person im Land nun als genesen.

Weitere gute Neuigkeiten gibt es über die Person, die auf der Intensivstation behandelt werden musste. Sie konnte wieder in die normale Station verlegt werden. Sonst befinden sich keine weiteren Infizierten im Spital.

(red/APA)

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