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Vogewosi präsentiert Bilanz 2016

Die VOGEWOSI baut fleißig in Vorarlberg.
Die VOGEWOSI baut fleißig in Vorarlberg. ©VOL.AT/Rauch
Dornbirn. Vorarlberg setzt weiterhin verstärkt auf den sozialen Wohnbau. Künftig setzt man verstärkt auf "Wohnen 500", dennoch wird es vermutlich nicht in jeder Gemeinde Sozialbauten geben.
Wohnen 500

Im Jahr 2016 hat die VOGEWOSI die Wohnbauoffensive des Landes mit Bautätigkeiten in allen Landesteilen intensiv fortgeführt. Insgesamt waren 312 Wohnungen in Bau, für Sanierungen von 21 Wohnanlagen wurden 8,7 Million Euro investiert und das zuordenbare Neubauvolumen stieg von 33,7 auf 48,7 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg auf 242,7 Millionen Euro – diese hohe Steigerung erklärt sich durch eine neue Ausweisung aufgrund gesetzlicher Änderung, die Eigenmittelquote liege konstant bei 32,2 Prozent. Lorenz betont, dass die Finanzkraft der VOGEWOSI die Grundlage für die Sicherung von leistbaren Mieten darstelle.

Die Bilanz der VOGEWOSI

Die Situation der Baukonjunktur stellte die VOGEWOSI im Jahr 2016 vor besonders große Herausforderungen. Baukosten und Grundstückspreise steigen, gleichzeitig sollte vermehrt leistbarer Wohnraum geschaffen werden. Hohe Qualität, schnelle Bauzeit und leistbare Mieten seien unter diesen Bedingungen die Anforderungen an die VOGEWOSI. Dies will man künftig vermehrt mit “Wohnen 500” garantieren.

Wohnen 500

Dieses gemeinsam mit Kaufmann Bausysteme aus Reuthe und dem Planer Johannes Kaufmann realisierte Wohnbaukonzept besteht aus in Vorarlberg vorgefertigen Modulen in Holzbauweise, die vor Ort zusammengesetzt werden, alles zusammen in einer Bauzeit von drei Monaten. Ziel dabei: Eine Miete von 500 Euro für eine 62 Quadratmeter große Wohnung. Die erste Anlage in Mäder konnte im Dezember 2016 bezogen werden, eine weitere Ende Mai 2017 in Feldkirch. Folgeprojekte sind bereits in Planung und Umsetzung.

VOGEWOSI expandiert weiter

Weiterhin befindet sich die VOGEWOSI auf Expansionskurs. Thüringen hat in einem Jahr gleich zwei Anlagen eröffnet: 28 Wohnungen und ein Lebensmittelnahversorger bereichern das Zentrum der Walgau-Gemeinde, weitere 18 Wohnungen wurden im Kläffisweg gebaut. Mit Lingenau kann sich die VOGEWOSI über ihre Präsenz in der 50. Gemeinde des Landes freuen. Das Wohnhaus „Lindobom“ wurde als Betreutes Wohnen ausgeführt, verfügt über 13 Wohnungen und eine hauseigene Bibliothek. Weitere Anlagen in der Form Betreutes Wohnen wurden in Bludenz (48 Wohnungen), Lustenau (47 Wohnungen) und Koblach (16 Wohnungen) an die neuen Bewohner übergeben. Mit Schruns (32 Wohnungen) und Vandans (18 Wohnungen) konnte in zwei Gemeinden des Montafons weiterer leistbarer Wohnraum geschaffen werden.

Ende 2016 waren zudem 312 Wohnungen, 66 Lokale und 334 Stellplätze in Bau. Das zuordenbare Neubauvolumen ist von 33,7 im Jahr 2015 auf 48,7 Millionen Euro im Jahr 2016 angestiegen. Dies bedeutet eine Steigerung von 44 Prozent. Dazu kommen ein Baubetreuungsvolumen von 4,4 Millionen sowie 8,7 Millionen, die in die Sanierung von 21 bestehenden Anlagen mit 617 Wohnungen investiert wurden.

Bedarf an Grundstücken und Leerstandsmobilisierung

Derzeit befinden sich 17 Wohnanlagen mit 717 Wohnungen im Bau, 15 Anlagen mit 330 Wohnungen sind in Bauvorbereitung. Um dieses hohe Niveau halten zu können, richtet sich Wolfgang Rümmele, Aufsichtsratsvorsitzender der VOGEWOSI, vor allem an die Bürgermeister. Diese sollten geeignete Grundstücke sichern und kostengünstig dem sozialen Wohnbau zuführen. Auch die steigenden Errichtungskosten und Vorgaben, wie beispielsweise den Passivhausstandard für Sozialwohnungen, stellt er in Frage.

Die gesamte Pressekonferenz

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