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Literarische Früchte zum Selberpflücken

Sabine Jäger, Arno Egle, Wilma Schneller
Sabine Jäger, Arno Egle, Wilma Schneller ©Christof Egle
 In Altach blühen am Baum bei der Bibliothek besondere "Lesebissen"
Bücherbäume Altach

 

Altach. An sich herrscht im Frühjahr Pflanz – bzw. Blütezeit, die Ernte folgt dann im Spätsommer oder Herbst. In Altach hat man diese Reihenfolge nun aber umgekehrt und bis Mitte Mai können derzeit Früchte in literarischer Form gepflückt werden. Dank der Unterstützung des Bauhofteams der Gemeinde wurden im Astwerk des Baumes direkt neben dem Altacher Lesetempel Taschen mit Büchern aufgehängt, die nun auf ihre Leser warten. Nach dem gleichen, mittlerweile bekannten Prinzip der öffentlichen Bücherschränke, kann jeder vor Ort ein Buch lesen oder aber auch mit nach Hause nehmen. Die Büchertaschen werden aus dem Fundus der Bücherei stetig nach befüllt und so für täglich frisches Leseobst gesorgt, sollte trotzdem einmal eine leer sein, kann jeder auch ein anderes Buch hineinlegen.

Hintergrund der Aktion ist der bereits 1995 von der UNESCO ausgerufenen Tag des Buches am 23.April, an dem an die Kultur des geschriebenen Wortes und an die Urheberrechte der Autoren erinnert werden soll. An und für sich bringt die Altacher Bibliothek rund um diesen Tag mittels eines Bücherbasars ihre Bücher unter die Menschen, dieser wurde nun aber auf Ende Mai verschoben. Der Bücherbaum dient nun vorerst als kreativer Ersatz und sorgt für etwas Erleichterung in den vollen Lagern der Bücherei. Das literarische Erntefest läuft bis zum 13.Mai. CEG

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