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"Feuerkugel" über Bayern und OÖ: Offenbar Meteoriten gefunden

Eine besonders helle Sternschnuppe hat in der Nacht zum Montag, 7. März 2016, in Süddeutschland für Aufsehen gesorgt.
Eine besonders helle Sternschnuppe hat in der Nacht zum Montag, 7. März 2016, in Süddeutschland für Aufsehen gesorgt. ©APA/ STERNWARTE GAHBERG; ERWIN FILIMON
Nachdem in der Nacht auf den 7. März ein Meteorit im Grenzgebiet zwischen Bayern und OÖ niedergegangen ist, haben nun Linzer Hobby-Astronomen Brocken gefunden, die "sehr wahrscheinlich" von diesem stammen.

Erwin Filimon, der Obmann des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut, bestätigte der APA am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der “Oberösterreichischen Nachrichten”.

Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten damals die Polizei, weil sie einen Feuerball nahe des Isar-Atomkraftwerks bei Landshut gesehen hatten. Die Universitäts-Sternwarte in München bestätigte aber rasch, dass es sich bei der Himmelserscheinung um einen Meteor gehandelt hat.

Auch in OÖ wurde das Phänomen registriert, die automatische Meteoritenortungskamera auf der Sternwarte Gahberg am Attersee fotografierte den Feuerball. Anhand dieser Bilder berechneten Wissenschafter des Astronomischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Ondrejov mögliche Fundstellen eventueller Meteoriten. 15 Personen, darunter sechs Mitgliedern der Linzer Astronomischen Gemeinschaft, machten sich daraufhin auf die Suche.

Einer der Linzer hatte Erfolg: Er soll am Wochenende auf bayerischem Gebiet nahe der Grenze zum oö. Bezirk Braunau am Inn auf Meteoriten gestoßen sein. Sie werden noch in Labors analysiert, daher wollte Filimon vorerst noch nicht allzu viel dazu verraten. Nur soviel: Es sei “sehr wahrscheinlich”, dass es sich um Teile des Meteoriten von Anfang März handle. Laut dem Linzer Astronomen Herbert Raab dürften einige Brocken in den Inn gefallen, die größeren aber auf der bayerischen Seite des Grenzflusse aufgeschlagen sein. “Ein Fund bei uns (in Oberösterreich, Anm.) ist leider nicht wahrscheinlich.” (APA)

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