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Linz prüft Seilbahn über die Donau

Nachdem die Linzer Eisenbahnbrücke abgerissen wird, ist in der Diskussion um Ersatzmaßnahmen die Idee einer Seilbahn über die Donau aufgetaucht. Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) hat die Variante prüfen lassen, bestätigte er der APA am Donnerstag einen Bericht der StadtRundschau Linz. Er würde aber eine Radfahrer- und Fußgängerbrücke bevorzugen. Der Haken beider Projekte: die Kosten.


Die Eisenbahnbrücke ist seit Ende Februar gesperrt, der Neubau soll erst 2020 fertig sein. “Wir haben nichts unversucht gelassen, um Alternativen zu prüfen”, sagte Hein. Immer wieder im Gespräch ist eine Fähre, es wurde aber auch eine Seilbahn ins Auge gefasst, wie es sie beispielsweise in London oder Koblenz gibt. Sie könnte zwar binnen sechs bis neun Monaten betriebsbereit sein, die Kosten würden allerdings bei zehn Mio. Euro liegen.

Um diese Summe wäre auch eine Radfahrer- und Fußgängerbrücke realisierbar, der Hein den Vorzug geben würde. Allerdings fehlt auch für dieses Projekt derzeit das Geld. Eine Möglichkeit sieht der Stadtrat darin, die Brücke statt dem geplanten Radweg Wilhering-Linz zu errichten. Jedenfalls stehe und falle sowohl eine Seilbahn als auch eine Ersatzbrücke mit der Frage der Finanzierung.

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