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Lieferengpässe: Was es bei McDonald's nicht mehr gibt

Bei McDonald's gibt es Lieferengpässe.
Bei McDonald's gibt es Lieferengpässe. ©VOL.AT/Mayer, McDonald's
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Derzeit gibt es bei McDonald's Lieferschwierigkeiten. Auch im Ländle sind einige Produkte derzeit nicht im Sortiment.
Weizenpreis steigt stark an

Wer derzeit bei McDonald's frühstücken oder seine Kaffee-Pause verbringen will, muss mitunter auf sein Lieblingsprodukt verzichten. Seit letzter Woche gebe es Lieferengpässe, bestätigt Gastgeber und "Mr. McDonald's" Loek Versluis im VOL.AT-Telefongespräch. "Letzte Woche hat es angefangen am Freitag", erklärt er.

Auch Kuchen und Co. im McCafé sind betroffen. Bild: VOL.AT/Mayer

Gleichzeitig gibt er Entwarnung: "Unsere Core-Produkte - Big Macs und Co. - bleibt natürlich im Programm, weil die werden en masse gemacht", verdeutlicht der Franchisenehmer.

McCafé und Wraps betroffen

"Schwierigkeiten haben wir beim McCafé und Wraps - Zutaten, die sporadisch kommen", gibt er zu verstehen. Es handle sich nur um einzelne Produkte. Beim McCafé gebe es Lieferschwierigkeiten, sodass man etwa auf Kuchen und Kaffee verzichten müsse. "Allmählich geht es dann wieder besser", meint Versluis gegenüber VOL.AT. Jeden Tag und jede Woche komme eine neue Anzahl von Lieferanten mit dazu. "Es ist ein Logistikproblem. Das haben wir dann bald wieder gelöst und ich hoffe, dass wir Ende des Monats wieder alle Produkte anbieten können", gibt er zu verstehen. "Wir warten jetzt auf die nächste Promotion. Die muss dann eigentlich nächste Woche kommen."

Viele regionale Partner

Das Problem gibt es nicht nur in Vorarlberg, es besteht derzeit österreichweit. Genauere Gründe waren am Dienstag auch Versluis nicht bekannt. Zurückzuführen sind diese Lieferschwierigkeiten möglicherweise auf den Ukraine-Konflikt. Eines der Hauptexportprodukte des Landes ist Getreide, dementsprechend steigen derzeit die Preise. "Wir haben sehr viele regionale Partner und wir beziehen es ja nicht irgendwo aus der Ukraine", meint Versluis hierzu. "Das wird dann nur noch das Problem sein, wenn man irgendwo nicht mehr Brot machen kann, weil natürlich aus der Ukraine viele Waren kommen."

"Können leider nichts machen"

Der Franchisenehmer bittet um Verständnis: "Wir hoffen natürlich, dass der Gast das momentan verständnisvoll aufnimmt. Weil wir können ja auch nichts dafür." Man versuche so gut wie möglich mit dem Logistikpartner zu reden. "Wir haben auch zum Beispiel die Semmeln fürs Frühstück jetzt von einem lokalen Partner geholt - "Resch und Frisch" -, sodass wir da auch kein out-of-stock haben", gibt er zu verstehen. "Es ist alles nicht erfreulich für uns, aber wir können leider nichts machen, wenn wir nichts haben", betont er abschließend.

(VOL.AT)

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