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LH Wallner: Vorarlberg will die Digitalisierung aktiv mitgestalten

Bei der Eröffnung am Dienstag, 20. November 2018, unterstrich Landeshauptmann Markus Wallner die Bedeutung des neuen Forschungszentrums für die heimische Wirtschaft.
Bei der Eröffnung am Dienstag, 20. November 2018, unterstrich Landeshauptmann Markus Wallner die Bedeutung des neuen Forschungszentrums für die heimische Wirtschaft. ©VLK
Mit der Digital Factory hat die FH Vorarlberg ihr bereits sechstes Forschungszentrum.
Digital Factory eröffnet
NEU
Digital Campus Vorarlberg startet
FH Vorarlberg wird ausgebaut

Bei der Eröffnung am Dienstag, 20. November 2018, unterstrich Landeshauptmann Markus Wallner die Bedeutung des neuen Forschungszentrums für die heimische Wirtschaft. “Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren maßgeblich zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum beitragen. Vorarlberg als Wirtschaftsstandort mit sehr hoher Produktionsquote will diesen Prozess aktiv mitgestalten und an der Entwicklung und Anwendung von digitalem Know-how führend mitwirken”, sagte Wallner.

Ziel sei es, im Rahmen der Digitalen Agenda des Landes den Unternehmen die nötige Begleitung und Unterstützung anzubieten, damit sie die damit verbundenen großen Herausforderungen annehmen und Chancen nützen können. “Umso wichtiger ist es, dass wir mit der FH Vorarlberg einen hochkompetenten und verlässlichen Partner zur Seite haben, der bereits wesentliche Bereiche des Arbeitsprogramms abdeckt”, so LH Wallner.

Die Digital Factory ist ein Forschungs-, Ausbildungs- und Beratungszentrum, das – vereinfacht gesagt – die Prozesse einer intelligenten, digital vernetzten und digital gesteuerten Wertschöpfungskette abbildet und im Echtbetrieb testet. Es fokussiert sich neben der Forschung auf die Ausbildung von Studierenden aller Studiengänge der FH Vorarlberg. Aber auch Aus- und Weiterbildungsangebote für die Mitarbeitenden der Unternehmen sind eine Möglichkeit, das vorhandene Know-how optimal auszubauen, betonte FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl.

“Gesellschaftliche Auswirkungen”

Für ihn gilt es nicht nur technische Herausforderungen zu meistern, sondern auch die gesellschaftlichen Auswirkungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. “Transformationsmanagement ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn es geht auch um die Menschen in der Digitalisierung. Die  FH Vorarlberg begegnet dem unter anderem mit interdisziplinären Zugängen und Studienelementen.” Auch ein entsprechender Studiengang wurde konzipiert, um die  sozialen und gesellschaftlichen Konsequenzen von neuen Technologien und den komplexen Zusammenhängen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft zu managen.

Auch Professor Robert Merz, der Leiter der Digital Factory Vorarlberg, unterstrich deren Funktion als “Lern-Labor”, das die Ausbildung von Studierenden und Mitarbeitenden der Unternehmen im Bereich der Digitalisierung fördert und verbessert. So werden auf Anfrage Schulungen und Firmendemonstrationen durchgeführt, Partnerunternehmen bekommen dadurch Zugang zum Know-how der Digital Factory Vorarlberg.

(VLK)

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