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Letzte Hoffnungen

Nach Plischkes Aus sind für Österreich Schett und Hipfl die letzten Hoffnungen. Korda muss 8,56 Mill. S zurückzahlen.

Nur noch Barbara Schett und Markus Hipfl halten bei den US Open in New York Österreichs Fahne hoch. Nach Barbara Schwartz und Stefan Koubek, die bereits in Runde eins gescheitert waren, verlor auch Sylvia Plischke. Die Tirolerin unterlag in ihrem Zweitrundenmatch der Französin Cocheteux mit 3:6, 6:4, 3:6.

Plischke hatte eine extrem schlechten Start, bewegte sich schlecht, dementsprechend ging das Match an ihr vorbei. “Ich war oft zu spät dran, das Timing hat überhaupt nicht gepasst”, gestand sie. Das glatte Gegenteil war dann Satz zwei. “Wirklich Supertennis, das lässt mich hoffen”, meinte die Tirolerin.

Ansonsten gab es bei den US Open eigentlich nur Favoritensiege. Bei den Herren setzten sich Richard Krajicek (NED-12), Nicolas Kiefer (GER-15) und Andrej Medwedew (UKR) ohne Probleme durch, bei den Damen siegten Lindsay Davenport (USA-2), Monica Seles (USA-4), Mary Pierce (FRA-5) und die Williams-Schwestern Serena und Venus ohne Mühe.

In ausgesprochener Topform präsentiert sich Andre Agassi bei den US Open. Der US-Amerikaner besiegte gestern den deutschen Qualifikanten Pretzsch glatt mit 6:3, 6:2, 6:1 und ist nach der Aufgabe von Carlos Moya Titelfavorit Nummer Eins.

Für Aufregung sorgte ein Urteil des neutralen Sport-Schiedsgerichts in Lausanne, wonach der Tscheche Petr Korda sein seit Juli 1998 gewonnenes Preisgeld in Höhe von 8,56 Mill. S (621.879 Euro) zurückzahlen muss. Korda war nach seinem Viertelfinal-Aus vor einem Jahr in Wimbledon gegen Tim Henman positiv getestet worden.

Die Doping-Akte Korda ist nach dem zwölf Monate dauernden Hickhack aber immer noch nicht ganz geschlossen. Die ITF hofft darauf, dass der Tscheche das Preisgeld zurückzahlt. Doch es ist wahrscheinlicher, dass sich beide Parteien erneut vor Gericht treffen.

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