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"Letzte Chance" für den Schilling

Unter dem Motto "Gib dem Schilling eine letzte Chance" startet die Oesterreichische Nationalbank mit den heimischen Banken eine Sammelaktion für die Hochwasseropfer.

Ab Montag (26. August) werden drei Wochen lang in rund 8.000 Filialen in ganz Österreich Schilling-Banknoten und -Münzen in gekennzeichneten Spendenboxen entgegengenommen. Der Erlös der Aktion wird direkt dem Konto der ORF Hochwasser-Soforthilfe gutgeschrieben.

Potenzial ist vorhanden: Trotz Rückholaktionen für den Schilling befinden sich laut OeNB noch immer Schilling-Banknoten der letzten Serie im Wert von rund 5,7 Milliarden (414 Millionen Euro) im Umlauf. Hinzu kommen Schilling-Münzen im Wert von rund drei Milliarden (220 Millionen Euro) sowie Banknoten älterer – bereits aufgerufener Serien – im Wert von ebenfalls rund drei Milliarden (220 Millionen Euro). Die Nationalbank hat die Logistik der Aktion übernommen.

Bei der Sammelaktion, die in den Monaten um den Währungsumtausch durchgeführt worden ist, sind 356 Tonnen in- und ausländischer Münzen zusammengekommen. Diese Münzen werden derzeit sortiert, gezählt und eingetauscht, teilte der Leiter der ORF-Aktion Hochwasser-Soforthilfe, Kurt Bergmann, mit. Und merkte zur neuen Kampagne an: Übrigens: Es werden auch Euro genommen.

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