Leistungsbooster für Vista-Systeme

Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat die Entwicklung einer vier Gigabyte großen Flash-Festplatte abgeschlossen, die von nun an in die Produktion gehen soll.

Einsatzgebiet der noch relativ kapazitätsarmen Ausgabe einer Solid State Disk (SSD) (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060323001 ) sind Computer, die unter dem kommenden Betriebssystem Windows Vista http://www.microsoft.com/vista laufen sollen. Dort werde sie die Performance des Systems erheblich steigern, so der Hersteller.

Zu diesem Zweck hat Samsung zusammen mit dem Vista-Entwickler Microsoft dafür gesorgt, dass die Geräte mit dem neuen Feature “ReadyBoost” kompatibel sind. Diese neue Funktion nutzt an den PC angeschlossene Flash-Geräte, um die Leistung des Host-Systems zu beschleunigen. Der Hochleistungscache soll helfen, die häufig auftretenden kleinen Verzögerungen bei der Nutzung von mehreren oft verwendeten Applikationen zu reduzieren. Um dies umzusetzen, werden Daten von ständig genutzten Programmen im Flash-Speicher vorgehalten, damit sie bei Bedarf schneller geladen werden können, als von einer herkömmlichen Festplatte.

Herkömmliche Harddisks könnten zwischen 100 und 200 Anfragen pro Sekunde bearbeiten. Eine SSD werde mit 5.000 Anfragen je Sekunde fertig, womit die Rechner einen enormen Leistungsschub erfahren, so Samsung. Das Unternehmen selbst bezeichnet sein Produkt als Performance Booster und gibt an, dass dieses über einen normalen ATA-Port angeschlossen und auf dem Mainboard platziert wird. Um die Kapazität der SSD besser nutzen zu können, werden die Daten von Vista automatisch komprimiert. Damit werde eine Verdoppelung des Platzes für Benutzerdaten auf bis zu acht Gigabyte erreicht. Verbaut können die Flash-Speicher zudem in Verbindung mit Hybrid-Harddisks werden. Erscheinungstermin und Preis konnte das Unternehmen auf Anfrage von pressetext noch nicht nennen.

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