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Leistungsangebot der Caritas lag 2018 bei 913 Mio. Euro

Michael Landau ist der Caritas-Präsident.
Michael Landau ist der Caritas-Präsident. ©APA
Der Wirkungsbericht der Caritas hat 2018 ein Leistungsangebot im Gesamtumfang von 913 Millionen Euro ausgewiesen. Den größten Bereich bildeten laut "Kathpress" dabei Pflege, Betreuung und Hospiz. Insgesamt wurden von der kirchlichen Hilfsorganisation dafür österreichweit 294 Millionen Euro aufgewendet, die Mittel stammten vorwiegend aus Leistungsverträgen mit der öffentlichen Hand.
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Die Caritas unterstützte pflegebedürftige Menschen in 48 Senioren- und Pflegewohnhäuser, berichtete "Kathpress" am Dienstag. In der mobilen Betreuung und Pflege wurden 2,2 Millionen Einsatzstunden geleistet. Auf diesem Gebiet waren beinahe 6.000 hauptamtlich Mitarbeitende tätig.

Weniger Ausgaben im Asylbereich

Für die Begleitung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen gab die Caritas im Vorjahr 197 Millionen aus. In diesem Bereich umfasste das Angebot mehr als 15.000 Betreuungsplätze. Um 38 Millionen weniger als im Jahr davor - nämlich 154 Millionen Euro - wurde hingegen im Bereich Asyl, Migration und Integration aufgewendet.

Freiwillige bilden Rückgrat

2018 half die Caritas Menschen in Not mit 447 Wohnplätzen in den Mutter-Kind-Häusern, mit den Wohnungslosen-Einrichtungen oder mit den 36 Sozialberatungsstellen in den diözesanen Caritas-Organisationen. Dort wurden 65.000 Menschen beraten und unterstützt.

Insgesamt waren im vergangenen Jahr 16.353 Mitarbeiter bei der Caritas angestellt, 50.000 Freiwillige unterstützten die Hilfsorganisation. Diese bilden laut Caritas-Österreich-Generalsekretär Bernd Wachter auch das Rückgrat beim Einsatz gegen Not aller Art. In 513 Auslands-Projekte - die meisten davon in Europa - flossen insgesamt 37 Millionen.

Detaillierte Darstellung der Hilfeleistungen

Im Wirkungsbericht ist auch aufgeschlüsselt, woher das Geld für die von der Caritas geleistete Hilfe kommt: 65 Prozent sind Entgelte für Dienstleistungen aus öffentlichen Mitteln, 13,4 Prozent stammen aus privaten Kostenbeiträgen. 12,2 Prozent lukriert die Caritas aus öffentlichen bzw. kirchlichen Subventionen und Zuschüssen. 71 Millionen Euro und damit 8,1 Prozent des Gesamtbudgets konnte die Caritas im Vorjahr aufgrund von Spenden für diverse Hilfsleistungen aufwenden - um rund drei Millionen mehr als im Jahr davor. Generalsekretär Wachter erinnerte daran, dass diese Zahlen keine konsolidierte Bilanz darstellen, da die Caritas ja aus zehn autonomen Organisationen - der Österreichischen Caritaszentrale und den neun diözesanen Caritas-Organisationen - besteht.

(APA)

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