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Leichte finanzielle Entspannung in Weiler

Weiler plant in diesem Jahr mit 7,6 Millionen Euro
Weiler plant in diesem Jahr mit 7,6 Millionen Euro ©Michael Mäser
Die Gemeinde Weiler präsentiert ihren Haushaltsplan für das Jahr 2019 mit einer Gesamtsumme von 7,6 Millionen Euro.

Weiler. Der Voranschlag der Gemeinde Weiler für das laufende Jahr liegt dabei mit 7.644.700 Euro um 1.402.600 Euro über dem Budget des Vorjahres bzw. rund 1,5 Millionen Euro über dem Abschluss des Jahres 2017. Die Summe der Investitionen wird sich allerdings kaum ändern. 

Investitionsbetrag nahezu ident

„Unsere finanzielle Situation hat sich, wie prognostiziert tatsächlich leicht entspannt. Es gilt natürlich trotzdem weiter mit äußerster Sorgfalt abzuwägen und die wirtschaftliche Entwicklung zu beobachten, Projekte umsichtig zu planen und vorausschauend auch die kommenden Jahre mitzudenken“, kommentiert Weilers Bürgermeister Dietmar Summer das Budget 2019. Wie schon im vergangenen Jahr liegt der Investitionsschwerpunkt in diesem Jahr in der Wasserversorgung (200.000 Euro) und im Straßenbau (170.000 Euro). 450.000 Euro stehen für die Neuanschaffung beziehungsweise den Austausch eines Feuerwehrfahrzeuges an und bei der Volksschule wird die in die Jahre gekommene EDV Anlage aktualisiert (57.800 Euro). Daneben werden auch noch zusätzlich Investitionsbeiträge von über 200.000 Euro hauptsächlich an Verbände wie die Gruppenwasserversorgung, die ARA und neu auch an das Abfallsammelzentrum sowie die Pfarre geleistet.

Ausgabendisziplin weiter wahren

Die Erhöhung der Werte im Budget 2019 ist dabei hauptsächlich auf die Auflösung der Gemeindeimmobiliengesellschaft zurückzuführen. So stehen das Feuerwehrhaus sowie der Bauhof mit knapp 1,5 Millionen Euro in den Büchern. „Betrachtet man das Budget aus wirtschaftlicher Sicht, so ist festzustellen, dass sich in der laufenden Gebarung ein Überschuss in Höhe von über 350.000 Euro ergibt“, erklärt Bürgermeister Summer. Dies ist vor allem auf den neuen Finanzausgleich zurückzuführen, der die schlechten Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre etwas aufbessert sowie das Auslaufen der Annuitätenzahlungen für die Mittelschule Klaus. Diese Rahmenbedingungen sowie der Umstand, dass der Ausgleich für die schlechten Jahre bei den künftigen Jahren auch wieder angerechnet wird, die Ertragsanteile zuletzt geringer gestiegen sind und eine Steuerreform angekündigt ist, die sich ebenso auf das Steueraufkommen auswirken wird, bedeuten für die nähere Zukunft weiterhin die Ausgabendisziplin zu wahren“, blickt der Bürgermeister nach vorne. Der gesamte Darlehensstand beläuft sich mit einer Nettoneuverschuldung von über 500.000 Euro im laufenden Jahr per Ende 2019 auf über 4 Millionen Euro. MIMA

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