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Lehrstunde für Bregenz

Der perfekt in die HLA gestartete Meister A1 Bregenz ist am Samstag auf den harten Boden der internationalen Realität geholt worden. Zum Champions-League-Auftakt gab es eine 17:29-Heimniederlage gegen Montpellier.

Vor 1.500 Zuschauern in der Arena Rieden-Vorkloster erteilte der französische Double-Gewinner Montpellier HB den Vorarlbergern zum Auftakt der Champions League-Gruppenphase eine Lehrstunde und fegte die Gastgeber mit 29:17 vom Parkett. Die Franzosen zogen von der ersten Minute an ein nahezu perfektes Konterspiel auf. Der Champions League-Sieger des Jahres 2003 beeindruckte zudem mit exzellenter Abwehrarbeit und hatte mit Karaboue einen absoluten Weltklasse-Torhüter zwischen den Pfosten. Bregenz vergab in der Anfangsphase einige “Sitzer” und lag nach 20 Minuten bereits 5:11 im Rückstand. Die 15:8-Führung zur Pause bauten die Gäste bis zur 40. Minute auf 22:9 aus. Die Gegenwehr der Vorarlberger erlahmte und so brachten die in allen Belangen überlegenen Franzosen den hohen Vorsprung ohne Probleme über die Zeit. Es war die bisher höchste Europacup-Heimniederlage der Bregenzer.

“Wir haben einfach schlecht gespielt”, war der wegen einer Achillessehnen-Entzündung zum Zuschauen verurteilte Spielertrainer Dagur Sigurdsson enttäuscht. Seinem Vertreter auf der Mitte-Aufbau-Position, dem erst 22-jährigen Damir Djukic, konnte man jedoch keinen Vorwurf machen. Vielmehr enttäuschten vor allem die Bregenzer Legionäre Nikola Prce und Zdravko Medic (erzielte seine drei Tore allesamt aus Siebenmetern), die gegen die massive Deckung der Franzosen keinen Stich machten. Sigurdsson, der auch für das zweite Gruppenspiel der Bregenzer am Samstag in Valladolid ausfallen wird, wusste: “Wir sind für jeden Fehler bestraft worden. Es war eine Lehrstunde.” Während die Bregenzer gegen den überragenden Montpellier-Torhüter Karaboue nicht weniger als 29 Fehlwürfe produzierten, erzielten die Franzosen neun Gegenstoß-Tore. Dabei hatte Gäste-Coach Patrice Canayer die meisten seiner Leistungsträger bereits 20 Minuten vor Spielende vom Parkett genommen.

Schmerzlich vermisst wurden von den Bregenzern die im Sommer ins Ausland abgewanderten Roland Schlinger (Leon) und Konrad Wilczynski (Berlin). “Die beiden fehlen uns natürlich. Die Mannschaft ist daher noch nicht so gut eingespielt wie im Vorjahr”, meinte Sigurdsson-Vertreter Damir Djukic, dem zwei Treffer gelangen. Nun hofft man auf die Rückkehr des Spielertrainers bis zum Heimspiel gegen Juschni am 14. Oktober. Sigurdsson betonte aber: “Man kann nichts erzwingen. Die Heilung hat oberste Priorität.

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