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Lebenshilfe Vorarlberg mit neuem Präsident

Götzis - Neue Strukturen, neue Statuten, ein neuer Vorstand und nicht zuletzt mit Dr. Peter Kircher ein neuer Präsident. Die Wahl des ehemaligen WK-Direktors war dabei ebenso einstimmig, wie die Ernennung seines Vorgängers Dir. Walter Tschegg zum Ehrenpräsidenten der Lebenshilfe Vorarlberg. Nach mehr als 40 Jahren im Dienste für Menschen mit Behinderungen in Vorarlberg.
Lebenhilfe mit neuem Präsident

„Es freut mich sehr, dass mit Dr. Peter Kircher unser Wunschkandidat zum neuen Präsidenten der Lebenshilfe gewählt wurde“, so der scheidende und sichtlich gerührte Präsident Dir. Walter Tschegg. „Er ist nicht nur ein Fachmann mit viel Erfahrung, sondern auch eine sehr engagierte Persönlichkeit, die zweifelsohne eine Menge für Menschen mit Behinderungen im Land bewegen kann und wird.“ Dr. Peter Kircher ist Abteilungsleiter im Bereich Lehrlingsstelle/Berufsbildung der Wirtschaftskammer Vorarlberg und übernimmt das Präsidentenamt der Lebenshilfe Vorarlberg für die nächsten vier Jahre. In einer persönlichen und berührenden Antrittsrede dankte der neue Präsident den versammelten Mitgliedern für deren uneingeschränktes Vertrauen und betonte, dass er sich sehr auf die bevorstehende Arbeit, vor allem auf die Zusammenarbeit freue.

Neuer Vorstand, geänderte Statuten

Mit der 39. Jahreshauptversammlung wurden auch einige, im Rahmen eines vierjährigen Organisationsentwicklungsprozesses erarbeitete Strukturänderungen beschlossen. Der Vorstand NEU besteht nun aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und fünf neuen Beiratsvorsitzenden. Zum Vizepräsidenten wurde einstimmig der Vorsitzende des Beirats „Regionen“, Herr Paul Margreitter (Obmann der Lebenshilfe im Leiblachtal) gewählt, ebenfalls einstimmig bestellte Beiratsvorsitzende sind der ehemalige Hirschmann-Finanzchef Herr Reinhard Fleisch („Finanzen & Fundraising“) sowie der Obmann der Lebenshilfe Vorderland, Herr Ing. Raimund Frick („Dienstleistungen & Gesellschaft“). Noch offen sind die Beiräte „Angehörige“ und „Selbstvertreter“, die interimistisch vom Präsidenten Dr. Peter Kircher geführt werden. Die sich ergebenden Statutenänderungen wurden von den Lebenshilfe-Mitgliedern ebenfalls mit großer Mehrheit (zwei Enthaltungen, eine Gegenstimme) beschlossen. Geschäftsführer Dr. Blum bedankte sich für das Vertrauen und den Auftrag, die Lebenshilfe Vorarlberg ganz im Sinne von Inklusion und ihres Leitspruchs „Menschen brauchen Menschen“ weiterzuentwickeln. Die neu beschlossenen Strukturen, welche Öffnung, Nahraumarbeit und inhaltliche Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt forcieren, seien dafür eine tragende Basis.

Zahlen, Daten, Fakten

2009 begleiteten 622 Lebenshilfe-MitarbeiterInnen (hoher Anteil Teilzeitbeschäftigter)  insgesamt 1057 Menschen mit Behinderungen an über 60 Standorten im Land. Insgesamt (Lebenshilfe Vorarlberg GmbH, Lebenshilfe Verein, Ausbildungszentrum Vorarlberg GmbH und Sunnahof GmbH) benötigte die Lebenshilfe Vorarlberg dafür 34 Mio. EUR (allein für Löhne/Gehälter über 22 Mio. EUR). Einnahmenseitig steuern Menschen mit Behinderungen 4 Mio. EUR durch Eigenprodukte und Lohnarbeiten bei, knapp 2,5 Mio. EUR  werden über Selbstbehalte eingenommen, sodass der „Eigenfinanzierungsanteil“ bei 20 Prozent liegt. Der große Rest wird über Leistungsentgelte, Mieten, Subventionen und Spenden lukriert.

DieLebenshilfe Vorarlbergschloss in ihrer 39. Jahreshauptversammlung das Vereinsjahr 2009 bei Einnahmen von EUR 2.238.960.- und Aufwendungen von EUR 2.179.268.- mit einem leichten Plus von EUR 59.691,45 ab. Insgesamt wurde im Jahr 2009 eine Investitionssumme von ca. 1,1 Mio. EUR bilanziert. Der Kassier und Finanzreferent Dir. Walter Tschegg wurde nach profunder Rechnungsprüfung einstimmig entlastet.

Prominentes Publikum, buntes Programm

Unter den rund 180 geladenen Gäste in der Götzner Kulturbühne Ambach waren neben Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel und Landtagsvizepräsidentin Dr. Gabriele Nussbaumer auch AMS-Geschäftsführer Anton Strini, Berndt Salomon, Bezirkshauptmann von Feldkirch, sowie Ing. Mag. Helmut Fornetran (GF AKS) und Dr. Stefan Allgäuer (GF IfS). Sie alle verfolgten interessiert die Berichte der Lebenshilfe-Geschäftsleitung und genossen sowohl die verschiedenen Programmpunkte wie die Leistungspräsentation der Lebenshilfe Kummenberg, die Musikgruppe „Die Rheintaler“ sowie Ausschnitte des spanischen Films „Yo también“ als auch das Kuchengrüße von Lebenshilfe-MitarbeiterInnen und ein reichhaltiges Buffet, welches im Anschluss an die Jahreshauptversammlung kredenzt wurde.

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