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Lebenshilfe Vorarlberg feiert "Tag der Inklusion"

Lebenshilfe Vorarlberg feiert "Tag der Inklusion"
Lebenshilfe Vorarlberg feiert "Tag der Inklusion"

Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen feiert die Lebenshilfe Vorarlberg am Donnerstag, den 5. Mai 2011, bereits zum zweiten Mal den “Tag der Inklusion”. Alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind herzlich eingeladen von 9.00 bis 12.00 Uhr in den lebens.ART Geschäften, in den zwei Brockenhäusern, im Hotel Viktor und im neuen Loackerhuus in Götzis ein kostenloses Frühstück zu genießen.

Am “Tag der Inklusion” steht die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen im Mittelpunkt. In den Verkaufsgeschäften und Gastronomiebetrieben der Lebenshilfe Vorarlberg wird tagtäglich sichtbar, dass Vielfalt willkommen ist und alle Menschen von Verschiedenheit profitieren. Dies soll auch bei einem gemeinsamen Frühstück sichtbar und erlebbar gemacht werden, zu dem die Vorarlberger Bevölkerung auch zum Inklusionstag 2011 wieder herzlich eingeladen ist.

In den lebens.ART Geschäften in Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, in den zwei Brockenhäusern in Lochau und Sulz, im neu eröffneten Loackerhuus in Götzis sowie im Hotel Viktor am Viktorsberg verwöhnen Menschen mit Behinderungen mit Kuchen und Gebäck, Kaffee, Saft und einem Glas Sekt und machen gleichzeitig auf ihre Anliegen aufmerksam.

Barrierefreiheit – in Gebäuden, aber auch in Köpfen
Neben Vorarlberg wird der “Tag der Inklusion” auch österreichweit von den Landesverbänden der Lebenshilfe aufgegriffen. “Für ein Leben ohne Hindernisse” heißt die gemeinsame Forderung von Menschen mit Behinderungen, die durch Veranstaltungen und Aktionen zur Barrierefreiheit unterstützt wird. Dabei werden in allen Bundesländern auf Hindernisse aufmerksam gemacht und zugleich auch Beispiele gelungener Inklusion aufgezeigt. Denn nicht nur physische, sondern auch mentale und soziale Barrieren behindern Menschen in ihrem Alltag. “Die meisten denken bei Barrieren nur an bauliche Hindernisse. Dabei stellen schwierige Sprache und komplizierte Beschreibungen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung genauso eine Barriere dar, wie für Menschen im Rollstuhl eine Treppe”, erklärt Lebenshilfe Österreich-Präsident Univ.-Prof. Dr. Germain Weber. Von trennenden Vorurteilen gar nicht erst zu reden. “Wir müssen uns vieles erst bewusst machen, aber miteinander schaffen wir es, ein lebenswertes Leben für alle zu gestalten. Denn von Vielfalt und Miteinander profitieren alle”, ergänzt Dr. Heinz Werner Blum, Geschäftsführer der Lebenshilfe Vorarlberg.

Was ist Inklusion?
Inklusion ist mehr als Integration. Inklusion sieht vor, dass Menschen mit Behinde¬rungen nicht erst mühevoll integriert werden müssen, weil sie schon von Geburt an selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft sind. Inklusion ist ein Menschenrecht. Die Lebenshilfe arbeitet gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen daran, dass sie mitten in unserer Gesellschaft leben können. Sie sollen dazugehören, teilhaben und selbst bestimmen können. Inklusion ist die selbstverständliche Teilhabe – von Geburt an – in allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit.

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