Leben in Österreich teurer als im EU-Schnitt

Österreich liegt 13 Prozent über dem EU-Durchschnitt, die Schweiz 62 Prozent.
Österreich liegt 13 Prozent über dem EU-Durchschnitt, die Schweiz 62 Prozent. ©Unsplash/Dubovan
Das Leben in Österreich ist weiterhin teurer als im EU-Schnitt. Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben lag im Jahr 2019 um 13,0 Prozent über dem Mittel der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Das bedeutet einen Anstieg, denn im Jahr 2018 waren die Lebenshaltungskosten, zu denen Ausgaben für Lebensmittel, Wohnen und Energie zählen, um 9,6 Prozent über dem Durchschnitt gelegen.

Österreich im oberen Drittel

Österreich rangiert mit den vom Statistischen Amt der EU (Eurostat) veröffentlichten Daten unter den EU-Ländern im oberen Drittel. Von den Nachbarländern liegt nur die nicht der EU angehörende Schweiz (62 Prozent über dem EU-Durchschnitt) über Österreich, in Deutschland (plus 6,8 Prozent), Italien (plus 2,7 Prozent) und Tschechien (25,4 Prozent unter dem EU-Durchschnitt) war das Leben zum Teil deutlich billiger.

Die Dänen zahlen am meisten

Das mit Abstand teuerste Land für Verbraucher innerhalb der EU ist weiterhin Dänemark: Dort lag das Preisniveau im vergangenen Jahr um 41,3 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Mit einigem Abstand folgen Irland (plus 33,7 Prozent) und Luxemburg (31,1 Prozent).

Günstigstes EU-Land: Bulgarien

Am günstigsten lebt es sich innerhalb der EU in Bulgarien: Dort mussten Verbraucher für ihre Lebenshaltungskosten nur rund halb so viel zahlen wie im Schnitt aller Mitgliedstaaten (47,2 Prozent unter dem Durchschnitt). In Rumänien lag das Preisniveau um 45,1 Prozent unter dem EU-Schnitt. Allerdings ist auch der Wohlstand innerhalb Europas extrem ungleich verteilt.

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