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Lawinenabgang in Lech am Arlberg

Lech - Am Dienstag gegen 14.30 Uhr löste sich in Lech eine Lawine, als ein 28-jähriger Snowboarder aus Graz von der Skiroute 42 in den Nordhang abkam und daraufhin durch den freien Schiraum auf die Piste 34 abfahren wollte.

Dabei löste er zirka 20 Meter oberhalb der Piste in einer Rinne ein Schneebrett aus. Die Skipiste wurde auf einer Länge von zirka zehn Metern einen halben Meter hoch verlegt. Zur selben Zeit war auf der Piste ein Skifahrer unterwegs, der von der Lawine erfasst und bis zum Brustbereich verschüttet wurde. Dieser Mann wurde von einem 40-jährigen Zeugen aus Emmendingen aus den Schneemassen befreit. Er blieb unverletzt und verließ den Unfallort.

Der Snowboarder wurde ebenfalls von der Lawine verschüttet, konnte sich aber selbst befreien und blieb ebenfalls unverletzt. Nachdem vorerst nicht klar war ob ein weiterer Skifahrer verschüttet wurde, wurde eine Sicherheitssuche durchgeführt. An dieser Suche beteiligten sich zirka 30 Skilehrer der Skischulen Lech, Oberlech und dem Alpincenter, vier Pistenretter, drei Mitglieder der Bergrettung Lech, die Hubschrauberbesatzung Gallus 1 sowie ein Beamter der Alpinpolizei Lech. Die Sicherheitssuche verlief negativ und wurde um 15.00 Uhr abgebrochen.

Quelle: SID

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