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Lauterach stellt „Neues Wohnen“ vor

Heute, 19 Uhr, wird im Hofsteigsaal über das Zukunftsprojekt „Üs’r Fellentor“ informiert.

Lauterach. (stp) Mit der Informationsveranstaltung über das Projekt „Üs’r Fellentor“ wird heute, Donnerstag, 19 Uhr, die Tür in eine neue Ära des Wohnbaus aufgestoßen. Darin sind sich die Partner Gemeinde, i+R Gruppe und die Wohnbauselbsthilfe einig.

Mutige Neuorientierung

Es beginnt schon damit, dass sich die Partner darauf verständigten, auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal fünf Gebäude mit insgesamt gut 60 Wohnungen zu errichten und dabei wieder mehr in die Höhe gehen, „weil wir überzeugt davon sind, dass der Verknappung von Baugrundstücken und den daraus folgenden Preissteigerungen im Wohnbau auch mit einer höheren Baunutzung gegengesteuert werden kann und muss. Man wird diesbezüglich landesweit umdenken – wir fangen schon jetzt damit an“, begründet Bürgermeister Elmar Rhomberg die Entscheidung, die gegebenen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. „Das Land bzw. die Landesraumplanung hielt das Vorhaben für machbar und vertretbar, zumal alle Richtlinien eingehalten bzw. durch Ausnahmeregelungen legitimiert wurden.“

Mehrfach Vorreiter

Errichtet werden insgesamt fünf Gebäude von i+R Gruppe und der Wohnbauselbsthilfe. Neben den beiden höheren Objekten – Erdgeschoß plus vier beziehungsweise fünf Stockwerke – sind noch drei niedrigere Bauten (Erdgeschoß plus zwei beziehungsweise drei Stockwerke) vorgesehen. Kostensenkung durch höhere Baunutzung ist nur ein Teil der hier umgesetzten Philosophie, ein weiteres Merkmal ist eine optimale Durchmischung, für die sich die Wohnbauselbsthilfe – nicht zum ersten Mal mit der i+R Gruppe – zu einem Vorreiter gemacht hat.

Alles im gleichen Haus

Umgesetzt wird in Lauterach eine völlige Durchmischung von Eigentumswohnungen, Miet- und Mietkaufwohnungen. „Von außen ist nicht mehr erkennbar, ob der Bewohner Eigentümer oder Mieter ist, es gibt keine Unterschiede in der Bauausführung und -qualität, und inzwischen sind wir sogar so weit, dass hier beim Projekt in Lauterach die drei Varianten im gleichen Objekt angeboten werden“, erläutert Erich Mayer, Geschäftsführer der Wohnbauselbsthilfe.

Vorausschauend

Wohnbau ist hier aber nicht eine Momentaufnahme, sondern ein vorausschauendes Projekt. Kooperation von Eigentümern und Mietern ist das eine, Integrieren das andere Plus der WBS-Philosophie. Alle Studien gehen davon aus, dass die Zahl von älteren Menschen, die mehr oder weniger stark auf Pflege, Hilfe und Betreuung angewiesen sind, in den kommenden Jahren und Jahrzehnten enorm zunehmen wird. „Bei den neuen Projekten wie hier am Fellentor legen wir deshalb auch großen Wert auf ,Betreubares Wohnen‘ und planen deshalb vorausschauend auch Wohnungen ein, die künftig für Betreute der Lebenshilfe geeignet sind. Aber auch von solchen Personen bewohnt werden können, die – in den Pflegestufen 1 bis 3 – ihr Leben noch weitgehend selbst organisieren können, für manches aber die Hilfe der sozialen und medizinischen Dienste in Anspruch nehmen können“, so Mayer.

Interessant für viele

Die heutige Info-Veranstaltung richtet sich deshalb nicht nur an akut Wohnungssuchende, sondern auch an solche, die eine Alternative zum Seniorenheim überlegen. Dafür, den Lebensabend in einer solchen Umgebung verbringen zu wollen, spricht auch der Umstand einer kompletten Infrastruktur. „Es gibt hier optimale Anschlüsse an Bahn und Bus – buchstäblich vor der Haustüre – und auch sehr kurze Wege zu dörflicher Infrastruktur“, listet Bürgermeister Rhomberg solche Vorteile auf.

uch mit direktem Zugang zu den Bahnsteigen geht Lauterach mit dem Projekt „Üs’r Fellentor“ eine neue Dimension im Wohnbau an.
uch mit direktem Zugang zu den Bahnsteigen geht Lauterach mit dem Projekt „Üs’r Fellentor“ eine neue Dimension im Wohnbau an. ©stp
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