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Laurin Böhler holt Gold im Europacup

©Privat
Mit dem Sieg beim Europacup im slowenischen Celje ist Judoka Laurin Böhler endgültig in der kontinentalen Spitze angekommen. Mit vier souveränen Siegen bewies er eindrucksvoll seine klaren Olympia-Ambitionen.

Dieser Tag wird allen Fans des Vorarlberger Judosports wohl Lange in Erinnerung bleiben. Denn mit Laurin Böhler bestieg am Sonntag (12.06.) erstmals seit Jahren ein Athlet aus dem Ländle das oberste Treppchen eines kontinentalen Spitzen-Events in der allgemeinen Klasse. Und das in souveräner Manier! Beim stark besetzen Europacup im slowenischen Celje wies der Sportler des ULZ-Hohenems sämtliche seiner Gegner in klar in die Schranken. Dabei waren diese, zumindest von der Papierform her, alles andere als „leicht zu vernaschen“. So stand dem 100kg-Sportler bereits im Auftaktkampf mit dem Drittplatzierten der Junioren-WM 2014, dem Russen Ramazan Malsuigenov, ein echter Kapazunder gegenüber. Mit einem blitzsauberen Uchi-Mata-Wurf schickte er den den Russen nach gut drei Minuten von der Matte. Im zweiten Kampf bekam er es dann mit dem vierfachen Deutschen Meister Dino Pfeifer zu tun, gegen den er seinen „Signature-Move“, den Ura-Nage-Ausheber auspackte. Die dafür erhaltene Waza-Ari-Wertung kämpfte er geschickt über die Zeit. Taktische Finesse zeigte Böhler auch im Semifinale, wo er sich nach zwei kleinen Yuko-Wertungen gegen einen jungen Niederländer die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lies. „Nach dem Halbfinale war Laurin stehend KO, er hat hier wirklich große Willensstärke gezeigt. An der Kondition werden wir wohl noch ein wenig Arbeiten über den Sommer“, betont Landestrainer Holger Scheele mit einem Zwinkern.

Klare Sache

Im Finale trat Böhler mit Sjors Riddersma erneut einem starken Niederländer entgegen. Doch auch er fand kein Rezept gegen den physisch überlegenen Vorarlberger. Eine Waza-Ari-Wertung genügte dem mental toughen Schwarzacher um seine erste kontinentale Goldmedaille in trockene Tücher zu bringen. „Laurin hat heute eine großartige taktische Leistung gezeigt. Mit ihm haben wir ein echtes Zugpferd und werden in Zukunft noch viel Freude haben. Der Kurs in Richtung Olympia 2020 stimmt“, weiß Scheele.

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