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Laub rechen im Kulturhauspark

Zwei Igelunterkünfte im Kulturhauspark wurden geschaffen.
Zwei Igelunterkünfte im Kulturhauspark wurden geschaffen. ©Andrea Blum | Büro für nachhaltige Kommunikation
Vergangenes Wochenende wurde im Park in der Innenstadt ein kräftiges Zeichen gesetzt.
Laub-Flashmob im Kulturhauspark Dornbirn

Dornbirn. Vom Obst- und Gartenbauverein und der Essbaren Stadt Dornbirn wurde am Samstag-Vormittag zum Laub-Flashmob in den Kulturhauspark geladen. Flashmob bezeichnet einen scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen, die sich persönlich nicht kennen aber gemeinsam etwas Außergewöhnliches tun. In Kooperation mit dem Werkhof, der Straßenmeisterei, der Umweltabteilung und des Umweltausschusses der Stadt Dornbirn wurde mit dem Laub-Flashmob darauf aufmerksam gemacht, dass Laub rechen tatsächlich Freude bereiten kann. Ganz ohne den Einsatz von Laubbläsern, an denen sich Menschen, Pflanzen und Tiere nicht zwingend erfreuen.

Natürlicher Kreislauf
Durch das fehlende Sonnenlicht ziehen Pflanzen den grünen Farbstoff im Herbst aus den Blättern zurück und werfen die braunen, roten und golden schimmernden Blätter ab. So kann der Baum auch mit weniger Wasser im Winter leben. Die Blätter werden durch Bodenlebewesen zu Humus und damit zu wertvollem Dünger.

Stadträtin Juliane Alton, die Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt Dornbirn meint: „Für einige Menschen ist das Laub ein Ärgernis: Man rutscht auf nassen Blättern aus, die Bäume machen damit Dreck, der viel Arbeit verursacht. Kehrmaschinen und Laubbläser kommen mit Staub und Getöse zum Einsatz.“ Mit dieser gemeinsamen Aktion wolle man auf diese Missstände aufmerksam machen. „Denn auch Werkhöfe und Straßenmeistereien zum Beispiel in Granz kehren schon wieder zum Laubrechen zurück. Er ist leicht, macht keinen Lärm, wirbelt keinen Staub auf und verbläst nicht Insekten und deren Eier“, erzählt die Organisatorin Ingrid Benedikt vom Obst- und Gartenbauverein Dornbirn. Jung und Alt gemeinsam griffen samstags im Rahmen dieser Aktion zum Laubrechen. „Wir sind mit dabei, weil das eine gute Sache ist. Laub soll nicht als Abfall gesehen werden“, erzählt Lucia Emerich- Rüdisser, die eben noch mit dem Kernteam von der Essbaren Stadt Dornbirn eine Gründüngung im Garten eingebracht hat. Dominik Sturm ist mit seinen beiden Kindern mit dabei, um Gleichgesinnte zu treffen.

Igelhotel gebaut
Neben dem Kompostieren des Laubes konnten direkt im Park mit den anwesenden Kindern zwei Igelhotels gebaut werden. Die Igelunterkünfte können rund um die Uhr im öffentlichen Park bewundert werden. Vielleicht wird dabei sogar der eine oder andere eine kleine Igelfamilie entdecken, so Benedikt abschließend. 

Im Anschluss gab es für alle Mitwirkenden noch im Garten des Restaurants im Kulturhauspark zu essen und die Möglichkeit sich mit Abstand auszutauschen. „Mein Urgroßvater war Gründer des Obst- und Gartenbauvereines in Dornbirn“, gibt einer der Mitwirkenden Johann Bösch wieder.

Laub kann viel mehr als hübsch aussehen.
Die Funktionen von Laub in der Natur.

– Natürlicher Winterschutz für Flora und Fauna.
– Winterunterschlupf für Igel, Insekten und andere Tiere.
– Laub wird natürlich abgebaut und zu Humus umgewandelt.
– Natürliches Mulchmaterial für die oberste Bodenschicht.

Weitere Informationen
unter www.ogv.at/dornbirn oder www.essbare-stadt.com
Follow: www.instagram.com/essbarestadtdornbirn 

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