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"Läuft nach Plan": Gasser souverän ins Big-Air-Finale

Die Snowboarderin Anna Gasser schaffte es bei den Olympischen Winterspielen in Peking ins Big-Air-Finale.
Die Snowboarderin Anna Gasser schaffte es bei den Olympischen Winterspielen in Peking ins Big-Air-Finale. ©AP Photo/Jae C. Hong
Die Snowboard-Akrobatin Anna Gasser qualifizierte sich bei den Olympischen Winterspielen in Peking problemlos für das Finale im Big Air.

In ihrer Paradedisziplin stellte die Kärntnerin ihre ersten beiden Sprünge, darunter den von ihr berühmt gemachten Cab Double Cork 900, sicher in den Schnee. Am Ende wurde sie mit 153,50 Punkten Sechste. Beste der Qualifikation war die favorisierte Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott vor den Japanerinnen Kokomo Murase und Reira Iwabuchi.

"Läuft nach Plan": Gasser souverän ins Big-Air-Finale

"Es läuft nach Plan. Quali ist immer stressig, weil man taktieren muss", sagte Gasser nach getaner Arbeit. Für die Final-Qualifikation war es notwendig, mit den beiden besten von drei Sprüngen unter die besten Zwölf zu kommen. Das schaffte Gasser, Olympiasiegerin von 2018 in dieser Disziplin, ohne große Schwierigkeiten - trotz "Sicherheitssprüngen" zu Beginn. "Ich habe gewusst: Wenn ich die stehe, dann sollte es zum Einzug reichen."

Im Finale will Anna Gasser um die Medaillen mitkämpfen

Will die 30-Jährige im Finale am Dienstag um die Medaillen mitkämpfen, muss aber eine Steigerung her. Auf die Medaillenränge fehlten Gasser am Montag zwar nur fünf Punkte, auf Gold waren es allerdings 23 Zähler. Das weiß die Kärntnerin, die voll angreifen will: "Morgen gibt es kein Taktieren mehr, da muss ich alles auspacken, was ich habe."

Die US-Amerikanerin Jamie Anderson schied als 15. aus

Die Favoriten qualifizierten sich mit einer Ausnahme: Die US-Amerikanerin Jamie Anderson brachte lediglich einen guten Sprung hinunter und schied als 15. in der Qualifikation aus. Dieses Schicksal blieb der "erleichterten" Österreicherin erspart. Dabei war es im Training bei wesentlich langsamerem Anlauf nicht so gut gelaufen. Dazu kam die Verletzung von Freund und Trainingspartner Clemens Millauer, der im Training einen Knöchelbruch erlitten hatte.

Gasser kündigte für das Finale am Dienstag "mehr Risiko" an

Für das Finale am Dienstag kündigte Gasser "mehr Risiko" an. Unter anderem hoffe sie, aus dem 900 einen 1200 machen zu können. Das habe sie im Training bisher nicht zeigen können, weil die Geschwindigkeit gefehlt habe. "Die Geschwindigkeit war heute super. Ich hoffe, dass die Bedingungen so bleiben."

(APA/Red)

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