Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kundeyt Şurdum, der Brückenbauer

Großes Interesse an Kundeyt Şurdum bei „Bsundrigs um Fünf“
Großes Interesse an Kundeyt Şurdum bei „Bsundrigs um Fünf“ ©Henning Heilmann
„Bsundrigs um Fünf“ blickte auf Kundeyt Şurdums Leben und Wirken zurück
„Bsundrigs um Fünf“ über Kundeyt Şurdum

FELDKIRCH 2016 verstarb der Autor Kundeyt Şurdum, der sich auf einzigartige Weise für seine türkischen Mitbürger in Feldkirch engagierte und dabei wichtige Brücken baute, im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit. Lehrer und Übersetzer, Journalist und Dichter: Şurdum brachte sich wie kein anderer für das Verständnis zwischen Migranten und Einheimischen ein und wurde 2003 mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Ein Jahr zuvor war sein bemerkenswerter Gedichtband „Kein Tag geht spurlos vorbei“ erschienen, aus dem bei „Bsundrigs um Fünf“ im Palais Liechtenstein einzelne Passagen vorgelesen wurden.

Mit Zeitzeugen

In einer Stunde ein Rückblick auf das Leben und Wirken Kundeyt Şurdums zu geben, war ein schwieriges Unterfangen, dass dem Kulturvermittler Fatih Özçelik aber durch akribische Vorbereitung und Einladung vieler Zeit- und Weggenossen des Autors auf ausgezeichnete Weise gelang. So waren Ayse und Abrek Surdum ebenso anwesend wie später Bayram Öcer, der tiefe Einblicke in die Gedankenwelt des Autors bot. Abrek sprach von einem Baum mit vielen Wurzeln, die bis in den Kaukasus hineinreichen.

Wo ist Heimat?

Şurdum sprach von Migranten als „Fenster für die Einheimischen“ und definierte Heimat modern mit dem „Ort, an dem ich Verantwortung für meine Mitmenschen trage.“ In einem seiner bekanntesten Gedichte beschreibt Şurdum den Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach den Wurzeln der eigenen Kindheit und der neuen Heimat seiner Kinder. „Wird es schwer sein, zu sterben in der Heimat meines Sohnes?“ fragte sich Kundeyt. Dennoch habe Şurdum in Vorarlberg auch eine neue Heimat gefunden und seine türkischstämmigen Landsleute eingeladen , sich am schönen Vorarlberg zu erfreuen.

Beliebtes Format

Mit der inzwischen 30. Ausgabe des beliebten Formats „Bsundrigs um Fünf“ wurde mit dem Rückblick auf das Leben und Wirken Kundeyt Şurdums in der Sonderausstellung Feldkirch 800 zugleich die 800 Besucher-Marke passend zum Stadtjubiläum geknackt. HE 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Kundeyt Şurdum, der Brückenbauer
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen