Kulturkreis Hohenems reiste ins „Bündner Land“

Mit großem Engagement und Fachwissen erläutert Rudi Hirnböck den Sakralbau in Lüen
Mit großem Engagement und Fachwissen erläutert Rudi Hirnböck den Sakralbau in Lüen ©Bernhard Tost
Trotzige Burgen, malerische Städte und eine imposante Bergkulisse machen den Charme Graubündens aus.
Kulturkreis Hohenems: Graubündenfahrt 2021

Hohenems. Nach Graubünden, ins „Land der tausend Täler“ führte die Reise des Kulturkreis Hohenems, die von Rudi Hirnböck bestens organisiert und betreut wurde. Von Chur aus ging es mit der Rhätischen Bahn ins Schanfigg-Tal nach Lüen, dessen Bahnhof im Chalet-Stil errichtet ist und einer der Schönsten ist, da er sich förmlich in den Schoss der wunderschönen Berglandschaft, welche ihn von allen Seiten umgibt anschmiegt. An der Stirnseite des Bauwerks ist der Schriftzug „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ zu lesen, was auch ein Indiz für die Ingenieurskunst und Arbeitsleistung früherer Jahre ist. Während der „Bündner Wirren“ die von 1618 – 1639 andauerten, wurde das Dorf Lüen ein Raub der Flammen. Nur der kleine Sakralbau blieb unversehrt.

Schlichter Sakralbau

„Die schlichte kleine Kirche wurde laut Stiftungsurkunde anno 1084 von romanischen, rechtsfreien Bauern zu Ehren des Bischofs Zeno, dem Stadtheiligen von Verona, errichtet. Im Innern der Kirche offenbaren sich die Wandmalereien aus der Werkstatt des Waltensburger Meisters in beeindruckender Weise, da sie in lebendiger Bildersprache den Lebenszyklus von Jesus Christus darstellen“, schildert Rudi Hirnböck eindrucksvoll die Geschichte des Gotteshauses. Nach dem köstlichen Mittagessen in Litzirüte brachte der Bus die Reisegruppe in den Kurort Arosa, wo die Bergkirche auf dem Programm stand. Das in den Jahren 1492/93 erbaute Gotteshaus ist das älteste Gebäude in Arosa. Kostbar sind die spätgotische gewölbte Holzdecke, eine große Maria-Glocke von 1492 und eine Hausorgel mit vier Registern aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Über Chur ging die Fahrt zurück in die Heimat. Neben dem Kirchenraumpädagogen Werner Gerold und dem Feldkircher Stadtarchivar Mag. Christoph Volaucnik dankte Obmann Edmund Banzer auch Anni Drexel die mit 95 Jahren älteste Teilnehmerin der Reise war, für ihr Kommen. (BET)

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