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Kulturhauptstadt 2024: Bregenzerwald arbeitet an Bewerbung mit

Gemeinsamer Bewerbungsprozess
Gemeinsamer Bewerbungsprozess ©Udo Mittelberger
Andelsbuch - Die vier Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems prüfen derzeit, ob sie sich gemeinsam als europäische Kulturhauptstadt 2024 bewerben sollen. Die Region Bregenzerwald wird sich nun an diesem Prozess beteiligen.
Bürger sollen mitreden
Städte bereiten Bewerbung vor

Die Region nimmt laut einstimmigem Beschluss der REGIO-Vollversammlung die Einladung der vier Städte an und wird als Partner den Weg bis zur Entscheidung über eine tatsächliche Bewerbung mitgestalten.

Es zahlt sich aus Sicht der Gemeinden des Bregenzerwaldes aus, die Möglichkeiten auszuloten, die eine Beteiligung an einer Kulturhauptstadt-Bewerbung mit sich bringen würde. Deshalb hat die REGIO-Vollversammlung vergangenen Freitag einstimmig den Beschluss gefasst, „sich dem Prozess der intensiven Auseinandersetzung zu den Chancen und Potentialen, aber auch den Risiken einer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt aktiv anzuschließen.“

Entscheidung über Bewerbung fällt 2018

Dieser Prozessabschnitt dauert bis zur Entscheidung, ob eine Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 eingereicht wird. Diese Entscheidung wird – gemeinsam mit den vier Städten – voraussichtlich Mitte 2018 gefällt werden. Die Beteiligung am Prozess ist derzeit unverbindlich und bezieht sich auf das kommende Jahr.

Vorteile und Risiken in Arbeitssitzung besprochen

In einer öffentlichen Arbeitssitzung Ende März im Werkraum in Andelsbuch wurden mögliche Vor- und Nachteile einer Bewerbung abgewogen. Als möglichen Nachteil gab es unter anderem Befürchtungen, dass der Bregenzerwald nur als „hübsches Anhängsel“ beteiligt sein könnte. Dem soll dadurch vorgebaut, dass der Bregenzerwald sich als vollwertiger Partner auf Augenhöhe am Prozess beteiligen soll.

Mögliche Vorteile wurden viele genannt. Der Bregenzerwald kann etwa seine Geschichte und die Tradition der Handwerkskunst ebenso mit einbringen wie seine Wirkung als „Modellregion“ für ähnliche ländliche Räume in Europa. Ebenso genannt wurden unter anderem die Auseinandersetzung mit Kultur, gegenseitiger Austausch, Vernetzung und Voneinander-Lernen, eine Steigerung des Bekanntheitsgrades der Region, Bewusstseinsbildung und die Chance, sich weiterzuentwickeln. Auch die Einbindung der Bevölkerung und das Ehrenamt fanden sich in den Rückmeldungen.

Bürger sind gefragt

Dass das Projekt von der gesamten Bevölkerung getragen wird, ist auch aus Sicht der REGIO wichtig – es sollen nicht nur ExpertInnenmeinungen berücksichtigt werden. Die vier Städte planen gemeinsam mit der Region Bregenzerwald einen Beteiligungsprozess ab Sommer 2017. Im Bregenzerwald stand bereits die Arbeitssitzung der REGIO Ende März allen Interessierten offen, weitere Möglichkeiten zur Mitgestaltung werden folgen.

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