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Kröll will ohne Rennen vor dem Rennen ins ÖSV-Abfahrtsteam

Aktuell umfasst das österreichische Aufgebot für die Herren-Abfahrt bei den Olympischen Spielen am Samstag in Whistler mit Michael Walchhofer nur einen Mann, der auch vor einem Jahr das WM-Rennen in Val d'Isere bestritten hat. Hermann Maier hat seine Karriere beendet, Christoph Gruber pausiert verletzungsbedingt.

Klaus Kröll hat aber gute Chancen, erneut zu einem Einsatz bei einem Großereignis zu kommen und sich zu den bereits nominierten Walchhofer, Mario Scheiber und Hans Grugger zu gesellen.

In Frankreich hatte Gruber den Vorzug vor Georg Streitberger und Romed Baumann bekommen, in Kanada wird dem Duo wohl das gleiche Schicksal blühen. Im abgebrochenen Trainingslauf am Mittwoch war Kröll als Elfter zweitbester Österreicher hinter Walchhofer gewesen. Dass der 29-Jährige aus Öblarn von den Trainern keinen fixen Startplatz bekommen hatte, kam für ihn nicht unerwartet, war Teamkollege und Konkurrent Grugger beim letzten Rennen vor Olympia in Kitzbühel doch an der 6. Stelle gelandet, während er selbst nur 27. wurde.

“Diese Entscheidung hat mich nicht groß aufgeregt, ich muss eh gut fahren, ich bin da, um eine Medaille zu machen und nicht, um um einen 15. Platz mitfahren, da bin ich schon anders orientiert”, meinte der 22. der Abfahrt in Turin vor vier Jahren, in der Walchhofer (2.), Maier (6.) und Fritz Strobl (8.) die weiteren ÖSV-Läufer waren. Das gute Training zuletzte stimmt ihn jedenfalls zuversichtlich. Und dass die Qualifikation zum Rennen vor dem Rennen wird, dass will Kröll nicht zulassen. “Ich schaue, dass ich meine Trainings fahre und trotzdem noch Luft lasse für das Rennen.”

Viel mehr als eine Besichtigung ist das erste Training am Mittwoch nicht gewesen, Kröll hat nicht alle Passagen sauber erwischt und weiß, wo er Zeit liegen gelassen hat. “Es gibt hier kein Geheimnis, da herunter musst du einfach alles sauber erwischen und sehr genau fahren, und das habe ich heute nicht getan.”

Fast jede der Kurven sei mit Welle und Übergang, wenn man korrigieren müsse, verliere man gleich viel an Geschwindigkeit. “Du musst schauen, dass du sauber bleibst”, stellte der Gewinner von zwei Weltcuprennen fest. Das wird das Kriterium sein, denn große Überwindung kostet die Abfahrt auf der “Dave Murray” nicht. “Die Brutalität, die andere Strecken haben, wo du dich wirklich runterstoßen musst, die ist hier nicht da.”

Eine Medaille sollte für Österreichs Team auf jeden Fall möglich sein, da ist sich Kröll sicher, und Walchhofer traut er sowieso alles zu. “Auf jeden Fall ist eine Medaille drinnen, die Abfahrt sollte uns schon liegen. Walchi ist ein heißer Goldkandidat. Und ich glaube, die anderen Drei, die auch fahren werden, fahren sicher um eine Medaille mit.”

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