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Kritische Marke dürfte nicht erreicht werden

In Wien erreichte die Donau am Montagabend gegen 21.30 Uhr eine Durchflussmenge von etwa 8.000 Kubikmeter pro Sekunde. Es bestehe keinerlei Gefahr für die Bevölkerung.

Obwohl die Experten davon ausgingen, dass die Wassermassen im Laufe der Nacht noch weiter zunehmen, bestehe keinerlei Gefahr für die Bevölkerung, so Vizebürgermeisterin Grete Laska (S) gegenüber APA.

Der in den Jahren 1972 bis 1996 errichtete Hochwasserschutz in Wien sollte mit der erwarteten Flut fertig werden. Das System ist für eine Durchflussmenge von 14.000 Kubikmeter pro Sekunde Wasser ausgelegt. „Es werden höchstens zwischen 10.000 und 12.000 erwartet“, sagte Laska. Beim „Jahrhunderthochwasser“ im Juli 1954 wurden „nur“ 9.600 Kubikmeter pro Sekunde gemessen.

Doch selbst falls die Donau die kritische Marke überschreitet, sollten die Überflutungen keinesfalls Ausmaße wie in den anderen betroffenen Bundesländern erreichen. Das Freizeitareal „Copa Cagrana“ an der Neuen Donau dürfte aber mit ziemlicher Sicherheit im Laufe der Nacht überschwemmt werden. „Die Lokalbesitzer wurden schon Stunden zuvor vorgewarnt und konnten die Sachen in Sicherheit bringen“, so Laska. Auch der Kaisermühlentunnel könnte überflutet werden. Gegen 21.30 Uhr war allerdings noch keine Sperre verhängt worden.

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