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Kreativ in den Frühling

Mathilda und Josef mit ihren Häkeltieren
Mathilda und Josef mit ihren Häkeltieren ©Pezold
Mit dem traditionellen Kreativmarkt erfolgte am Samstag der Start in die Marktsaison am Kirchlatz.
Kreativ in den Frühling

Lustenau. An insgesamt 46 Ständen stellten die Markthändler am Samstag am Kirchplatz ihr Handgemachtes aus. Nach der langen Winterpause erfreuten sich die Besucher an den kreativen Kunstwerken und genossen einen sonnigen Frühlingstag in der Marktgemeinde. Marktkoordinatorin Silvia Hagspiel-Eisenhofer: „Das Meer an Kreativität begeistert mich alljährlich!“ Mit Handarbeit pur überzeugten die Künstler ihre Kunden, dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Für die musikalische Untermalung am Platz hatte man den Lustenauer Musiker Elmar Walser gewinnen können, mit dabei Mike Haselwanter, der sein Debut vor Publikum gab.

Kreatives Potenzial und Bastelspaß

Mithilfe der Fotobox „Knipsar“ wurden lustige Fotos gemacht, die Kinder fertigten im Bastelzelt Bilderrahmen, in die sie dann die Fotos stecken konnten. Mit Feuereifer wurde geschnitten, geplant und zusammen gebaut. Vom Heidensand waren Noah und Maren gekommen, um selbstgemachtes Gelee, Kräuter und Gemüse anzubieten. Danielle Kozar warb mit Naturkissen, für jedes Wehwehchen ein eigenes Kissen. Bunte Häkeltiere gab es bei Jeannette Nagel aus Höchst zu kaufen, vor allem die Kinder umlagerten begeistert den Stand. Von weitem duftete es nach aromatischen Seifenvariationen und Gewürzmischungen, die Marktbesucher hatten aber auch allerhand zu schauen: ob für’s Haus oder den Garten, zahlreiche Dekoideen wurden von den Kunsthandwerkern vermittelt.

Sag einfach JA

Einen besonderen Quell der Nächstenhilfe verspürt eine Gruppe von Menschen, die sich um die Wasserversorgung an Schulen in Uganda stark machen. Die Projektgruppe arbeitet nach dem Vorbild von Reinhilde Müller, die sich seit 30 Jahren in Uganda einsetzt: „Mein einziger Verdienst ist, ich habe nicht NEIN gesagt.“ Ein 10.000 Liter Tank aus Beton kostet 900 Euro, dieses Geld sichert Jugendlichen und Schulkindern das kostbarste Gut: Wasser. Am Marktstand verkauften die Frauen geflochtene Körbe und andere Kleinode, die sie aus Uganda mitgebracht hatten.

Am Kirchplatz und an den Ständen drängelten sich die Besucher, die das Frühlingswetter und das reichhaltige Angebot am Markt ausnutzen wollten.

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