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Krankenpflege in Nenzing: Vielfältiger Einsatz

Rosmarie Peßl wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Rosmarie Peßl wurde zum Ehrenmitglied ernannt. ©Elke Kager Meyer
965 Mitgliederfamilien zählt der Krankenpflegeverein und Mobile Hilfsdienst Nenzing.
Krankenpflegeverein Nenzing

Obmann Frank Stecher betonte im Rahmen des Jahresrückblicks im Ramschwagsaal dass der Verein dabei sehr stark auf die Solidarität der Bevölkerung baut: „Viele Mitglieder machen so die Hilfe für pflegebedürftige Menschen im Ort möglich.“ Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit zum Dank an alle Spender, Förderer und Vereine – wie etwa die „Badaila Kicker“ oder die Funkenzunft Nenzing – die den Krankenpflegeverein unterstützen. Das vergangene, spezielle „Corona-Jahr“ brachte zahlreiche Herausforderungen mit sich, galt es doch Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen gleichermaßen vor „Covid 19“ zu schützen.

6.300 Hausbesuche

„204 ständige Patientinnen und Patienten nahmen in 6.300 Hausbesuchen unsere Angebote gerne in Anspruch“, berichtete Pflegeleiterin Claudia Tiefenthaler, dass dies eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Wundversorgungen sowie Beratungen für Angehörige und 24-Stunden-Hilfen sind dabei die Hauptbeschäftigung. Brigitte Latzer berichtete als MoHi-Koordinatorin, dass insgesamt 41 Helferinnen bei 71 Klienten und Klientinnen im Einsatz waren und dabei 6.471 Stunden leisteten. Neu hat der KPV Nenzing auch die ambulante gerontopsychiatrische Pflege für das Gebiet Klostertal mit übernommen. Die zuständige DGKS Elke Kessler war im Walgau und Klostertal bei insgesamt 28 Frauen und Männern im Einsatz.

Kassabericht und Ehrungen

Als Kassierin berichtete Brigitte Latzer von einem ausgeglichenen Budget. Einnahmen in Höhe von rund 376.600 Euro stehen dabei Ausgaben in Höhe von 378.200 gegenüber. Ein besonderes Highlight war für Obmann Frank Stecher die Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen und Funktionärinnen: Herlinde Koch, Margit Scherer, Christine Zerlauth und Waltraud Latzer sind seit 20 Jahren aktiv beim Mobilen Hilfsdienst, Claudia Tiefenthaler ebenfalls seit zwei Jahrzehnten im Pflegeteam, beziehungsweise als Pflegeleiterin. Rosmarie Peßl wurde schließlich zum Ehrenmitglied des Vereines ernannt, sie ist bereits seit 21 Jahren aktiv.

Anerkennende Worte gab es abschließend von Geschäftsführerin Angela Jäger vom Landesverband der Hauskrankenpflege: „Corona hat gezeigt, wie verletzlich unser Alltag geworden ist. In Zeiten der Pandemie hat aber auch bestätigt, wie wichtig die Hauskrankenpflege ist und wie wertschätzend hier gearbeitet wird. Eine `caring community´ – also eine sich kümmernde Gesellschaft – ist hier nicht nur eine Phrase sondern gelebter Alltag.“

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