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Kraftwerk für Leuchtturmprojekt

Der Baufortschritt liegt im Plan, auf dem Dach des ehemaligen Rathauses wird die Installation der Photovoltaik-Anlage vorbereitet.
Der Baufortschritt liegt im Plan, auf dem Dach des ehemaligen Rathauses wird die Installation der Photovoltaik-Anlage vorbereitet.
Beim ehemaligen Lauteracher Rathaus ist Dachgleiche erreicht und Tiefgarage angedockt.

Lauterach. (stp) Dachgleiche bei drei der vier Objekte der neuen Zentrumsverbauung beim ehemaligen Rathaus am Lauteracher Montfortplatz. Das vierte kann jetzt nach Fertigstellung der Tiefgarage in Angriff genommen werden. Gleichzeitig wurde die große Tiefgarage an das bestehende Gebäude „angedockt“ und im Rohbau fertiggestellt. Anlass für einen Lokalaugenschein, auch wenn keine offizielle Firstfeier angesagt war.

Gemeinsame Tiefgarage

Das Projekt setzt sich aus drei Teilen zusammen: der Sanierung des ehemaligen Rathauses, dem Neubau von drei Objekten mit rund 45 Wohnungen und der gemeinsamen Tiefgarage, die auch für bestehende Wohnanlagen in unmittelbarer Nachbarschaft Stellplätze bietet.

Neue Nachhaltigkeit

Nicht von ungefähr wurde dem Projekt das Prädikat „plus.lauterach“ verliehen. Das Vorhaben ist beim Österreichischen Klima- und Energiefonds auf besonderes Interesse gestoßen und wird deshalb als „Leuchtturm-Projekt“ für energie- und ressourcenschonende Sanierung gefördert. „Und wir achten im Verlauf des Baufortschritts genau darauf, dass die theoretischen Annahmen in der Praxis auch erreicht werden“, betonen Atrium-Geschäftsführer Baumeister Reinhard Warger und sein Kollege Wolfgang Lang beim VN-Lokalaugenschein an der Baustelle.

Große Herausforderung

Bisher, so Lang, habe es in allen Bereichen geklappt. „Es war und ist weiterhin eine große Herausforderung, den Bestand so zu sanieren, dass unser ehrgeiziges Ziel erreicht wird“, erläutert Warger im Kellergeschoß, wo die Energiezentrale installiert wird. Erdwärme wird künftig genutzt, wobei das Grundwasser sowohl zur Beheizung, als auch zur Kühlung eingesetzt wird.

450-m2-Kraftwerk

Energie wird auch auf dem Dach gewonnen. Anfang November wird eine rund 450 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage installiert, die 41kWpic leisten wird. „Damit“, so Warger, „produzieren wir genug Energie, um den Bedarf im Haus zu decken – es wird sogar noch etwas für die Beleuchtung übrig bleiben.“ Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2014 geplant, dann soll das generalsanierte ehemalige Rathaus, dessen Nutzfläche durch Aufstockung und Umstrukturierung von rund 500 Quadratmetern auf über 1500 verdreifacht wurde, bezogen werden. Sechs Wohnungen im Obergeschoß, zwei Geschäftsflächen im Erdgeschoß und dazwischen Büros sind vorgesehen, wobei die Konzeption der einzelnen Büroflächen von etwa 100 bis 400 Quadratmeter alle Möglichkeiten offen lässt. Mehr als 100 Autos werden in der rund 3500 m2 großen Tiefgarage Platz finden.

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