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Kraftakt rettet Wintersaison

Sonntag - Der Konkurs hing bis vor wenigen Wochen wie das Damoklesschwert über den Seilbahnen Sonntag. Überlegungen, den Sessellift abzubrechen und die Schwebegondelbahn nur auf Sommerbetrieb zu beschränken oder sogar gänzlich stillzulegen, standen im Raum.

Rund 100.000 Euro betrug der Abgang in den vergangen Jahren. Verhandlungen mit Großliftgesellschaften scheiterten. Die Gemeinde Sonntag und das Land Vorarlberg haben ihre Förderbeiträge mit 40.000 Euro „gedeckelt“. Jetzt springt ein Förderverein in die Bresche. Obmann des Vereines ist der Klauser Unternehmer Josef Wolf.

Über 200 Mitglieder haben bereits ihren Förderbeitrag überwiesen. „Darüberhinaus gibt es auch Sponsoren, die größere Beträge beisteuern beziehungsweise in Aussicht gestellt haben“, bestätigt der stellvertretende Geschäftsführer der Seilbahnen, Gebhard Burtscher. Die vom Aufsichtsrat geforderte Kaution von 20.000 Euro ist ebenfalls bereits sichergestellt. Für die kommende Wintersaison gibt es grünes Licht.

Herausforderungen

Für Gebhard Burtscher und den neu bestellten Geschäftsführer Markus Naumann bedarf es aber für die Zukunft einen gemeinsamen Kraftaktes. „Im Biosphärenparkleitbild ist von der Erhaltung der Aufstiegshilfen zur Tourismusbelebung die Rede“, macht Burtscher aufmerksam und fordert deshalb vor allem Solidarität im Tal.

Von den Alpbesitzern auf Partnom bis zu den sechs Talgemeinden sind alle gefordert, wenn das mit viel Engagement seitens der Betreiber, der Behörden und der Sponsoren auf die Beine gestellte Sanierungskonzept nachhaltig umgesetzt werden soll. Die Verbesserung der gastronomischen Einrichtungen im Skigebiet nebst der Verbesserung der Parkplatzsituation bei der Talstation sieht Burtscher als vordringlich.

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