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KPV: Jeder zweite Haushalt in Nofels

Herbert Lins, Werner Gopp, Walter Fontana, Wolfgang Rothmund und Bürgermeister Wolfgang Matt.
Herbert Lins, Werner Gopp, Walter Fontana, Wolfgang Rothmund und Bürgermeister Wolfgang Matt. ©Emir T. Uysal
Neue Fokuspunkte für den Krankenpflegeverein in Nofels.
Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Nofels (2020)

FELDKIRCH 42 Prozent (also 689) der Nofler Haushalte sind Mitglieder des Krankenpflegevereins in Nofels. „Das ist eine beachtliche Zahl“, meint Obmann Werner Gopp. Im letzten Jahr hat sich viel getan im Verein. Als beliebteste Aktivitäten zählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung vergangenen Freitag die Turnstunden für Senioren mit Helene Müller in der Volksschule Nofels auf. Des Weiteren war die Blutspendeaktion, die Altpapiersammlung und der Nofler Adventmarkt ein voller Erfolg. 2020 wird ein großer Fokus auf den Umgang mit Sterbenden gelegt. „Es war immer schon ein wichtiges Thema, das wir dieses Jahr noch verstärkt ins Auge fassen“, so Gopp. Dabei erwähnte er die Sterbestatistik: 40 Prozent sterben im Krankenhaus, 32 Prozent Zuhause, 21 Prozent im Heim und 7 Prozent kommen in sonstigen Situationen (Unfälle etc.) um. „Vor wenigen Jahren waren es lediglich 5 bis 7 Prozent, die im Heim gestorben sind.“

 

Einige Pläne fürs Jahr

Eines der größten Anschaffungen (ohne Aufbringung von Eigenmittel) waren die beiden neuen Firmenfahrzeuge VW Ups. Diese sollen demnächst ein Carport direkt beim Haus Nofels erhalten. Seitens der Stadt wurde der Antrag genehmigt und die finanzielle Aufbringung wird ebenso übernommen. Obmann Gopp bedankte sich bei den zahlreichen Großspendern und wies auch auf die neuen Regenschirme in Kooperation mit allen Feldkircher Krankenpflegevereine. Die roten Schirme, mit der Aufschrift „Wir lassen dich nicht im Regen stehen“ können mit einer kleinen Spende gekauft werden.

 

Flexibilität und Ehrenamt

Insgesamt beliefen sich die Einnahmen auf 237.708,98 Euro und Ausgaben auf 212.849,85 Euro im vergangenen Jahr. Das ergibt in Summe inen Überschuss von 24.859,13 Euro. Die Eigenmittelaufbringung war mit 41,93 Prozent auf 89.244 Euro. Nach der Rechnungsprüfung meldete sich auch Wolfgang Rothmund, Obmann der Krankenpflevereine Vorarlberg zu Wort: „80 Prozent der Patienten werden von Zuhause aus gepflegt.“ Durch diese Flexibilität der Krankenpfleger werden Einrichtungen wie das Haus Nofels stark entlastet. „Teilweise hätten wir nicht mal diese Kapazität um alle unterzubringen.“ Das sollen die Vorarlberger so an den so an den Krankenpflegevereine im Land schätzen. Diese Institution, mitfinanziert mit Mitgliedsbeiträgen, ist einzigartig in Österreich. „Hier trifft Professionalität auf Ehrenamt“, so Rothmund. Nach der Jahreshauptversammlung trug DGKP Karlheinz Müller noch einen Impulsvortrag über die „Begleitete Selbstbestimmung“ vor. Unter die Gäste reihten sich neben Herbert Lins und Walter Fontana (KPV-Obmänner Levis-Tisis und Tosters), Bürgermeister Wolfgang Matt, Ortsvorsteherin Doris Wolf sowie Stadtrat Guntram Rederer. ETU

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