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Kopf an Kopf

Weltrekordler Roman Sebrle und Hallen-Weltmeister Tom Pappas steuern nach dem ersten Tag des Zehnkampfs in Götzis im Gleichschritt auf den zweiten 9000er in der Geschichte zu. Bei den Damen führt nach drei Bewerben Carolina Klüft. | Zehnkampf | Siebenkampf |

Der Zehnkampf im Rahmen des 29. Mehrkampf-Meetings in Götzis ist vorerst nicht zur Solo-Vorstellung von Weltrekordler Roman Sebrle geworden. Der Tscheche rangiert nach fünf Bewerben an zweiter Stelle, allerdings trennt ihn mit 4.582 Zählern nur ein Punkt vom führenden US-Amerikaner Tom Pappas. Sebrle bleibt aber Favorit auf den Sieg, sogar ein neuer Weltrekord scheint noch möglich.

Pappas entschied mit dem 100-m-Lauf (10,65 Sek.), dem Kugelstoßen (16,48 m) und Hochsprung (2,18 m) drei Disziplinen für sich und rettete über 400 m mit für ihn guten 48,74 Sekunden gerade noch die Top-Position. Nur im Weitsprung fiel er mit 7,42 m etwas ab: “Da hatte ich leider nur einen gültigen Versuch. Gesamt bin ich mit meiner Leistung aber sehr zufrieden und glaube, dass ich Roman noch fordern kann.” Die Tage von Pappas´ bisheriger Bestzeit von 8.583 Punkten sollten am Sonntag in jedem Fall gezählt sein.

Sebrle befindet sich durchaus auf Kurs, die 9.000-Punkte-Marke zum zweiten Mal zu durchbrechen. Bei seiner historischen 9.026-Punkte-Leistung vor zwei Jahren ging der Olympia-Zweite in Götzis zwar mit 4.675 Punkten durch, doch seine jüngsten Leistungen nähren die Hoffnung, dass er die 93 Zähler auf die Marschtabelle aufholen kann. “Der Weltrekord ist noch möglich”, zeigte sich der Familienvater zuversichtlich. Stark präsentierte sich auch der Isländer Jon-Arnar Magnusson, der 34-Jährige hat mit 4.459 Punkten Rang drei recht gut abgesichert.

Bester Österreicher ist zur Halbzeit der Steirer Klaus Ambrosch mit 4.040 Zählern als Zehnter, unmittelbar dahinter rangiert mit 4.022 Punkten der Vorarlberger Markus Walser. Tebbich (16./3.907) und Roland Schwarzl (18./3.902) fielen hingegen ab.

Im Damen-Siebenkampf läuft alles auf einen deutlichen Erfolg der Favoritin Carolina Klüft hinaus, die Schwedin hat nach vier Bewerben mit 3.877 Zählern schon 185 Punkte Vorsprung auf die überraschend starke Liga Klavina. Klüft war mit ihrer Vorstellung vor allem mit der Kugel und über die Hürden aber nicht ganz zufrieden. “Es hat nicht so funktioniert wie ich wollte. Aber wichtig ist, dass ich hier Spaß habe”, nahm es Schwedens erst 20-jährige “Sportlerin des Jahres” locker.

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