"Kooperativ und unproblematisch"

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Laut Verfassungsschutz gehen von der ATF-Moschee in Hard derzeit keine Probleme aus.
Gantner setzt beim Wolfsgruß auf Dialog
Graue Wölfe in Vorarlberg
Kein Platz für Wolfsgruß
Politik in Moscheevereinen

Der Harder Moscheevereine der österreichischen türkischen Föderation (ATF) hat es in die Wiener Stadtzeitung “Falter” geschafft. Die Zeitung veröffentlichte Bilder, die der Verein auf Facebook gestellt hatte. Darauf zu sehen: Kinder, die ihre Hand zum Wolfsgruß erheben, dem Zeichen der türkisch-nationalistischen Gruppierung der Grauen Wölfe. VN-Recherchen zeigen nun: Auch in Dornbirn ist der Wolfsgruß keine Seltenheit. Der Dornbirner ATF-Verein macht keinen Hehl aus einer Nähe zur MHP und den Grauen Wölfen.

Bei den beiden Moscheen handelt es sich um zwei der vier Vorarlberger Vereine der Türkischen Föderation (ATF). Für Tasdögen steht fest: „Die in Vorarlberg erwähnten Einrichtungen sind mir gut bekannt. Die im ‚Falter‘ angedeuteten extremistischen Tendenzen treffen überhaupt nicht zu. Wir haben im Ländle keine Probleme.“ Er fügt aber an: „Dennoch erwarten wir uns eine klare und unmissverständliche Stellungnahme von der Türkischen Föderation.“

Den Behörden sind die Umtriebe nicht verborgen geblieben, wie die “VN” berichten. Der Verein steht schon länger unter Beobachtung des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). Im Februar, im März und zuletzt am 13. April haben Beamte des LVT den Verein besucht. Urteil der Verfassungsschützer: Der Verein sei sehr kooperativ und derzeit unproblematisch.

Den ganzen Artikel in den heutigen VN nachlesen!

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